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Bovenden 52 Wohnungen entstehen im Wohnpark „Am Steffensberg“
Die Region Bovenden 52 Wohnungen entstehen im Wohnpark „Am Steffensberg“
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00:20 05.08.2018
Ansgar und Günter Geile, Thomas Brandes, Hans-Peter Knackstedt und Bernhard Reuter bei der Präsentation des Bauprojektes. Quelle: Vera Wölk
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Bovenden

In den vier Gebäuden sollen bis 2020 52 Wohnungen entstehen, von denen der Großteil nach Angaben von Hans-Peter Knackstedt, Geschäftsführer der Kreiswohnbau, zum öffentlich geförderten Wohnungsbau gehören, und somit einen bezahlbaren Wohnraum darstellen. „Die ersten 24 Wohnungen bauen wir momentan, diese sollen im kommenden Jahr fertiggestellt werden“, sagte Knackstedt. Weitere 28 Wohneinheiten sollen bis 2020 bezugsfertig sein. „Die Kaltmiete für die Wohnungen beträgt 5,60 Euro“, berichtete Knackstedt. Die Wohnungen haben eine Größe von 53 bis 89 Quadratmetern. Sie verfügen über zwei, drei und vier Zimmer. Die Vermarktung für die Wohnungen sei bereits gut angelaufen, und auch der Bau schreite gut voran. „Für den Bau ist das momentane Wetter natürlich von Vorteil“, so Knackstedt. Das momentane Projekt, das den Namen „Wohnpark am Steffensberg“ trägt, soll laut Knackstedt nicht das Letzte im Flecken Bovenden sein. Jedes Haus werde über einen Fahrstuhl sowie über genügend Parkplätze für die Mieter verfügen.

Stadtnah Wohnraum schaffen

Landrat Bernhard Reuter (SPD) erinnerte daran, dass zwar alle von bezahlbaren Wohnraum sprechen würden, aber die Preise in den vergangenen Jahren durch die Decke gegangen seien. Zudem sei Wohnraum vor allem in Göttingen knapp, weshalb es gut sei in die stadtnahen Gebiete, wie Bovenden zu gehen. Dass die Wohnungsbau, die vor der Kreisfusion nur in Osterode tätig war, jetzt auch im Altkreis Göttingen baut, ist laut Reuter ein Vorteil der vor knapp zwei Jahren erfolgten Zusammenlegung der Landkreise Göttingen und Osterode. Die ersten Gespräche zwischen der Kreiswohnbau, dem Architekten Günter Geile aus Herzberg und dem Bürgermeister des Flecken Bovenden Thomas Brandes (SPD) für den Wohnpark „Am Steffensberg“ haben laut Geile bereits wenige Wochen nach der Kreisfusion stattgefunden. Geile berichtete zudem, dass die Häuser jeweils über drei Geschosse verfügen sollen und behindertengerecht gebaut werden. Zum Wohnpark wird zudem ein kostenloser Fahrservice zu beispielsweise Arzt- oder Friseurterminen für die Mieter gehören. Das Richtfest für die ersten Gebäude ist für Mitte Oktober geplant.

Lange nach Investor gesucht

Für Bovendens Bürgermeister Brandes ist es wichtig, dass es in der Kommune auch ein Angebot für Menschen gibt, die nach bezahlbaren Wohnraum fragen. „Wir haben schon lange nach Investoren für so ein Vorhaben gesucht, und sind froh, dass wir jetzt mit der Kreiswohnbau einen gefunden haben“, erklärte Brandes. Im Flecken seien in den vergangenen Jahren bereits mehrere Bauvorhaben umgesetzt worden, doch habe es sich hierbei um Ein-Familienhäuser gehandelt, und die Miete habe im oberen Bereich gelegen. Auch er betonte, dass es gut sei, dass der Landkreis durch die Fusion jetzt über eine Kreiswohnbau-Gesellschaft verfüge, mit der Bauprojekte umgesetzt werden können. „Wir haben, bevor das Projekt losgegangen ist, verschiedene Wohnungen in Osterode besichtigt, und ich denke, dass auch hier in Bovenden schöne Wohnungen entstehen werden“, sagte Brandes.

Von Vera Wölk

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