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Bovenden Gabriele Andretta besucht Burg Plesse
Die Region Bovenden Gabriele Andretta besucht Burg Plesse
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15:34 23.11.2018
Landtagspräsidentin Gabriele Andretta zu Besuch auf der Burg Plesse Quelle: Wölk
Bovenden

Als Landtagspräsidentin hat Gabriele Andretta (SPD) die Schirmherrschaft über der Burg Plesse übernommen. Auf Einladung des Vereins Freunde der Burg Plesse war sie am Freitag auf die Burg gekommen, um sie zu besichtigen.

Der Vorsitzende des Vereins Freunde der Burg Plesse begrüßte Andretta auf der Burg und berichtete darüber, dass der Verein bereits seit mehr als 40 Jahren bestehe. „Seit dem übernimmt auch der jeweilige Landtagspräsident die Schirmherrschaft über die Burg“, sagte Heinze. Derzeit habe der Verein rund 400 Mitglieder. Die Plesse sei das Wahrzeichen Bovendens und habe auch für die gesamte Region eine wichtige Bedeutung. „Ich habe hier bereits viele Tage mit meiner Familie verbracht“, sagte die aus Göttingen stammende Landtagspräsidentin.

Tradition fortsetzen

Sie möchte die gute Tradition, dass der Landtagspräsident die Schirmherrschaft über die Burg hat fortsetzen. „Das Plessearchiv ist über die Region hinaus bekannt“, sagte Andretta. Sie selbst sei neugierig auf die Forschungsarbeit, die auf dem Burggelände geleistet werde. Hier sei vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Laien und Forschern etwas Besonderes. Zudem interessierten sie die anstehenden Digitalisierungsprozesse für das Plessearchiv. Für die musikalische Begleitung des Besuches Andrettas waren die Jagdhornbläser der Jägerschaft Göttingen zuständig.

Dankbar für Sanierungen

Bovendens Gemeindebürgermeister Thomas Brandes (SPD) erklärte, dass die Gemeinde als Unterpächter der Burg für die vom Land geleisteten Sanierungsarbeiten an der Burg dankbar sei, da diese nicht selbstverständlich seien. Er wies aber auch daraufhin, dass es trotz der bislang geleisteten Arbeiten noch weitere Wünsche gebe. Einer davon ist die notwendige Sanierung des sogenannten kleinen Turms.

Thomas Moritz vom Vorstand des Vereins Freunde der Plesse übernahm die Führung über das Burggelände. Zunächst berichtete er Andretta, dass die Burg auf Muschelkalk stehen und der Untergrund sich bewege. Deshalb müssten die Burgmauern regelmäßig auf Risse überprüft werden. Und etwa alle 3000 Jahre würden zwei bis drei Meter vom Berg abgetragen.

Digitalisierung des Plessearchivs

Andretta erkundigte sich bei der Führung im kleinen Turm auch nach dem derzeitigen Stand einer möglichen Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen und der damit verbundenen Einrichtung eines außeruniversitären Lernortes. Nach Angaben Heinzes seien diese Verhandlungen von Seiten der Uni aufgrund der Bewerbungen zur Exzellenzinitiative gestoppt wurden. Doch sollen die Gespräche, wenn die Universität sich neu ausgerichtet habe wieder aufgenommen werden. Auch die alte Burgkapelle Peter und Paul zeigte Moritz den Besuchern. Die aus der Zeit Heinrich des Löwens stammende romanische Kapelle biete mit Bestuhlung Platz für 120 Gäste.

Beim weiteren Rundgang über das Burggelände erklärte Moritz Andretta, dass das Plessearchiv in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Universitätsbibliothek digitalisiert werden soll. Die Unterlagen sollen dann auch auf der Internetseite des Vereins präsentiert werden, und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Von Vera Wölk

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