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Bovenden Mit Stroh brennt es besser
Die Region Bovenden Mit Stroh brennt es besser
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16:03 02.04.2018
Gute Stimmung bei den Osterfeuern in Grone (Foto groß), Harste (oben rechts) und Hettensen (unten rechts). Quelle: Peter Heller
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Grone/Harste/Hettensen

Mittags noch Regen, Abends haben die Osterfeuer in Südniedersachsen dann im Trockenen und manchmal sogar unter blauem Himmel gebrannt: Tausende Besucher wärmten sich bei winterlichen Temperaturen und genossen Bier und Bratwurst - oder einen Glühwein.

Friedliche feuer bis auf Rangelei in Osterode

Dabei bleib es fast überall friedlich, nur in Osterode gerieten nach Angaben der Polizei gegen 23.30 Uhr auf dem Osterfeuerplatz auf der Lindenstraße ein 18-jähriger und ein 17-Jähriger in Streit. Einer erlitt eine Platzwunde im Gesicht. Weder die Polizei in Göttingen noch die in Duderstadt und Northeim hatten Auseinandersetzungen zu verzeichnen, überall wurde friedlich gefeiert.

Am Osterwochenende loderten vielerorts in der Region Osterfeuer.

Im Göttinger Ortsteil Grone fanden sich am Sonnabend rund 500 Besucher am Langen Reekesweg ein, um gemeinsam mit den Organisatoren von der Feuerwehr die Flammen zu betrachten. Die Feuerwehr half beim Anzünden des nassen Strauchstapels mit zwei Gasbrennern ein wenig nach. „Das machen wir eigentlich immer“, sagte Ortsbrandmeister Michael Laugsch. Gemeinsam mit Stadtbrandmeister Holger Lehrum freute er sich über die große Besucherzahl. Während die einen Bratwurst und Bier genossen, grillten die Kinder Stockbrot zusammen mit der Jugendfeuerwehr. Bis der große Strauchnschittstapel richtig in Flammen stand dauerte es mehr als eine halbe Stunde - die Kinder hatten aber offensichtlich Spaß daran, in den Nebelschwaden des Qualm herum zu toben. Der Groner Manfred Pilz genoss trotz der fast winterlichen Temperaturen über das Osterfeuer. Ein Bier, eine Bratwurst und sich von den Flammen wärmen lassen: „Das ist doch ein wunderbare Gelegenheit, einmal wieder Leute zu treffen, die man lange nicht gesehen hat”, sagte er. Das Osterfeuer, und die Tatsache, dass so viele Besucher auch bei nicht ganz optimalen Bedingungen gekommen sich, das alles sei doch ein gutes Zeichen für das Groner Zusammenleben.

Florentine Hettensen macht den Anfang

Egal wo - die Strauchschnittstapel waren durchnässt. Auch am Sonntag hatte es vormittags geregnet. Die Mitglieder vom Verein Florentine Hettensen bauen ihr Osterfeuer aber traditionell auf einem Gerüst aus Holz aus.

„Darunter kommt trocknes Stroh, dann brennt das Feuer besser”, sagt Hans-Hermann Berger vom Verein. Die Hettenser waren weit und breit die ersten, die am Sonntag das Feuer anzündeten. Bereits gegen 18.30 Uhr war eine riesige Rauchsäule über dem Tal zu sehen. „Wir stecken wegen der Kinder bereits so früh an”, erklärte Florentinen-Vorsitzender Mike Müller. Rund 150 Gäste fanden sich am Osterfeuerplatz ein.

Party nach dem Feuer in Harste

Mehr als 300 Gäste trafen sich in Harste auf dem Osterfeuerplatz - der im Gegensatz zu vielen anderen geschottert ist und schlammige Schuhe verhinderte. Viele Kinder tobten um das schön gleichmäßig abbrennende und wärmende Feuer herum. Die Organisatoren vom Verein „Harste lebt” - Regina Dietrich und Frank Nothnik feierten unter anderem mit - hatten den Holzstapel nämlich mit trockenem Stroh aufgelockert. In Harste wurde noch bis in den Ostermontag hinein gefeiert, bei der After-Osterfeuerparty im Sporthaus.

Von Britta Bielefeld

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