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Bovenden Trinkwasser beschäftigt Rat erneut
Die Region Bovenden Trinkwasser beschäftigt Rat erneut
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15:27 02.09.2017
Ellen Riemann ist neues Mitglied im Gemeinderat Bovenden. Quelle: R/Heinze
Bovenden

Das Thema Trinkwasserversorgung hat am Freitagabend den Bovender Gemeinderat beschäftigt, obwohl das Thema offiziell nicht auf der Tagesordnung auftauchte. Grund waren entsprechende Anfragen während der Einwohnerfragestunde.

So forderten verschiedene Bürger von den Gemeinderäten klare Aussagen zum Beispiel darüber, warum bei der am 24. September bevorstehenden Einwohnerbefragung die Technik der Nanofiltration gar nicht erst auf dem Stimmzettel auftauche. Es entspann sich daraufhin beinahe wieder jene Grundsatzdiskussion der beiden „Wasser-Lager“, die es schon bei der Debatte über den Inhalt der Einwohnerbefragung gegeben hatte. Auch die Nachfragen aus Reihen der Zuhörer zum Thema Wasserschutzgebiete lässt ahnen, wie sehr das Thema Trinkwasserversorgung die Bürger des Fleckens auch nach den sieben Informationsveranstaltungen in den Ortsteilen beschäftigt.

Ellen Riemann ist zu Beginn der Sitzung offiziell in den Gemeinderat berufen und von Bürgermeister Thomas Brandes (SPD) verpflichtet worden. Sie rückte für die SPD-Fraktion für Heribert Piontkowitz nach, der sein Mandat aus persönlichen Gründen abgegeben hatte.

Einstimmig passierte der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan „Glockenberg“ für Billingshausen den Rat, nachdem sich zuvor schon Verwaltungsausschuss und Ortsrat dafür ausgesprochen hatten. Und auch die im Zusammenhang mit den Hochwasserschutzarbeiten im Altdorf angefallenen außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von bis zu 100 000 Euro billigten die Gemeinderäte einstimmig. Kämmerer und Erster Gemeinderat Lutz Kiefer hatte zuvor die Gründe erläutert. Die überplanmäßige Ausgabe werde im Haushaltsvorgriff auf 2018 gedeckt, wo Mittel für den Hochwasserschutz eingeplant werden sollen.

In die Fachausschüsse verwiesen wurden die beiden Anträge der SPD-Fraktion, wo sie beraten werden sollen. Zum einen wird ein Energiekonzept für die öffentliche Straßenbeleuchtung vorgeschlagen, wobei den Ausführungen von Julian Bartels (SPD) zufolge, geprüft werden soll, ob und wo eine Umrüstung auf effiziente LED-Leuchten möglich sind. Den zweiten Antrag erläuterte Elisabeth Mickler-Kirchhelle (SPD). Danach soll die Verwaltung darlegen, inwieweit der Flecken Bovenden als Arbeitgeber seinen Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung ermöglicht.

Von Britta Eichner-Ramm

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