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Bovenden Vortrag über eine ungewöhnliche Radtour
Die Region Bovenden Vortrag über eine ungewöhnliche Radtour
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14:28 04.05.2017
Fred-Roderich Pohl (Jahrgang 1945) ist 1964 mit dem Fahrrad nach Indien geradelt. Quelle: Heller
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Bovenden

Seine Dias sind leicht verblichen, doch Tagebücher und Fahrtenbuch von damals helfen dem heute 72-Jährigen bei der Schilderung seiner Erlebnisse als damals 19-Jähriger auf der etwa 16 000 Kilometer langen Tour durch 20 Länder. Dreimal schrammte er knapp am Tod vorbei, er traf den Dalai Lama, schlief in manchem Provinzgefängnis und hielt in Neu Delhi vor Rotariern einen Vortrag - das sind Anekdoten, über die Pohl beim Vortrag sprechen wird und die Teil seines gerade erst in dritter Auflage überarbeteten Buchs „Mit dem Fahrrad nach Kalkutta“ sind - im Eigenverlag erschienen.

In einige der Länder, durch die er seinerzeit radelte, gebe es heute gar nicht mehr. Jugoslawien zum Beispiel oder auch den Sudan. In andere würde sich heute kaum jemand freiwillig begeben. Irgendwo an der Landesgrenze zwischen Syrien und Irak zum Beispiel sei er beinahe in einem Sandsturm erstickt, erzählt Pohl. Am Himalaya sei er bei einer Trekkingtour beinahe zu Tode gestürzt. In seinem Vortrag wird der ehemalige Exportleiter von Alcan Deutschland (heute Novelis) und Wahl-Billingshäuser auch berichten, wie es zum Interview mit dem Dalai Lama kam oder wie er eine Woche die Nilsümpfe im Südsudan auf einem urtümlichen Dampfer und schon damals unter bürgerkriegsähnlichen Umständen durchquerte.

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