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Dransfeld Quantz-Ausstellung nach Winterpause wiedereröffnet
Die Region Dransfeld Quantz-Ausstellung nach Winterpause wiedereröffnet
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00:25 11.04.2018
Isolde Peters an einer Hörstation in der Quantz-Ausstellung. Quelle: Art
Scheden

Das kleine, im Juni 2004 eingerichtete Museum informiert über das Leben und Werk des am 30. Januar 1697 in Oberscheden geborenen Musikers. Zu Weltruhm gelangte er als Komponist, Leiter der Kammermusik und Flötenlehrer Friedrich des Großen, an dessen Hof er von 1741 bis zu seinem Tode am 12. Juli 1773 arbeitete.

Quantz auf dem Weg zum einflussreichen Künstler

Texte, Bilder, Karten, Dokumente, Noten, Bücher sowie die dem Quantz’schen Original nachgebaute Traversflöte lassen für die Besucher den ungewöhnlichen Weg vom Sohn eines Hufschmieds bis zum einflussreichen Künstler auf unterhaltsame und informative Weise nachvollziehen. „Man weiß nicht viel über sein Leben“, erklärt Isolde Peters, die für den Heimat- und Geschichtsverein Scheden im Vorstand der Quantz-Gesellschaft Scheden und damit des Museumsträgers vertreten ist.

Sie empfehle Besuchern, die Informationen über die Hochzeit von Quantz mit Anna Rosina Carolina Schindler zu lesen, diese Geschichte amüsiere sie. Viel Interesse fänden unter anderem auch eine Karte, die über die Reisen des Flötenspielers informiere und eine Übersicht, die deutlich mache, was in der Lebenszeit noch alles passiert sei. An zwei Hörstationen können Besucher in der Dauerausstellung einigen Musikbeispielen aus seiner Feder ebenso wie Kompositionen seiner Zeitgenossen lauschen.

Ein im Kirchenraum präsentiertes Hörspiel zeichnet wichtige Stationen seiner Karriere nach. Im Ausstellungsshop sind Broschüren mit der Biografie von Quantz, Postkarten mit seinem Porträt und neuerdings auch wieder CDs mit Quantz-Musik erhältlich. Für Interessierte liegen unter anderem die Noten zum Mitlesen aus, ebenso wie das Werkverzeichnis und die von Quantz selbst verfasste Autobiografie sowie sein Buch „Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen“.

Konzert mit Göttinger Symphonie Orchester

Zu besonderen Höhepunkten sollen in diesem Jahr wieder Konzerte werden. Angekündigt ist für Sonntag, 22. April, um 17 Uhr das Göttinger Symphonie Orchester, bei dem zum letzten Mal Christoph-Mathias Müller als Dirigent dabei ist. Außer einer Komposition von Quantz sind auch Werke von Haydn und Brahms angekündigt. Das Ensemble „Musica Affetuosa Borussica“ aus Berlin/Potsdam werde am Sonntag, 28. Oktober zu Gast sein.

Geöffnet ist die Ausstellung in der Schedener Kirche jeden Sonntag jeweils von 15 bis 17 Uhr. Besuchergruppen ab zehn Personen sind nach Terminvereinbarung ganzjährig in der Ausstellung willkommen, heißt es in einer Mitteilung der Quantz-Gesellschaft. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 05546/688 oder 283. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren in Begleitung von Erwachsenen haben ebenso freien Eintritt wie Kindergartengruppen und Schulklassen.

Von Axel Artmann

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