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Dransfeld Stadt Dransfeld will Haushaltsdefizit bis 2021 abbauen
Die Region Dransfeld Stadt Dransfeld will Haushaltsdefizit bis 2021 abbauen
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00:28 06.04.2018
Marco Gerls Quelle: Peter Heller
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Dransfeld

„Nachdem die Jahresrechnungen der Stadt für 2000 bis 2013 bis auf wenige Ausnahmen ständig neue Fehlbeträge auswiesen, hat sich die finanzielle Lage seit Abschluss des Zukunftsvertrages mit dem Land deutlich verbessert“, berichtet Marco Gerls, der stellvertretende Stadtdirektor. Weil die Haushaltsführung seither „strikt auf Werterhaltung“ ausgelegt sei, werde Dransfeld von 2018 an im Ergebnishaushalt Überschüsse erwirtschaften. So könne die Stadt den zum Jahresende 2017 noch bestehenden Fehlbetrag von rund 490.000 Euro bis 2021 abbauen.

Fußweg am Wallgraben ist marode

Der Rat befasst sich zudem mit dem Fußweg entlang des Wallgrabens. Nachdem ein Abschnitt bereits mit der Sanierung der Unteren Bachstraße ausgebaut worden ist, geht es nun um den verbleibenden, 460 Meter langen Abschnitt bis zum Bleichanger. „Der Asphalt ist an vielen Stellen aufgebrochen, der Weg uneben“, berichtet Gerls. Ein Vollausbau mit frostsicherem Oberbau und Pflasterung koste 277.000 Euro. Beschränke sich die Stadt auf die Erneuerung der Asphaltdecke, müsse sie 138.000 Euro aufwenden. In beiden Fällen gebe es bis zu 80.000 Euro aus der Städtebauförderung dazu. Sie laufe allerdings zum Jahresende aus.

Ableitung des Regenwassers

Schließlich geht es während der Sitzung um die Ableitung des Regenwassers in der Stadt. Im westlichen Teil fließt das Wasser über die Auschnippe und den Wallgraben ab, im östlichen Teil zunächst über Kanäle und dann über den Graben an der Gemeindestraße nach Barterode. „In der Vergangenheit kam es nach Starkregen wiederholt zu Überschwemmungen“, weiß Gerls. Betroffen sei vor allem die Bachstraße im Bereich der Bahnunterführung (Flüthetunnel) gewesen. Nun solle das das Rosdorfer Ingenieurbüro Rinne und Partner den Istzustand ermitteln und Handlungsempfehlungen geben. Kosten: 16.500 Euro.

Von Michael Caspar

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