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Duderstadt „Auf den Spuren Jesu“: Rhumspringer Pilger besuchen Heiliges Land
Die Region Duderstadt „Auf den Spuren Jesu“: Rhumspringer Pilger besuchen Heiliges Land
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16:11 10.10.2018
Die Wallfahrer der Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe. Quelle: r
Rhumspringe

Sieben Tage sammelten sie in Israel Eindrücke „auf den Spuren Jesu“.

Die Wallfahrt sei in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Missionsreisebüro „gründlich“ vorbereitet worden, sagte Pfarrer Markus Grabowski nach der Rückkehr am 6. Oktober. Mit dabei war Pater Dieter Böhler, SJ aus Sankt Georgen, Frankfurt, „der uns die Orte in Israel vom Alten Testament her erschlossen hat“.

Erste Station waren Nazareth und Umgebung. Am Sonntagvormittag genossen die Pilger am See Genezareth die Ruhe und feierten „die heilige Messe mit den deutschen Benediktinern in Tabhka“. Der Aufenthalt am Ufer des Sees, „wo Jesus das Brotwunder vollbrachte“, war willkommen – bei Tagestemperaturen zwischen 30 und 40 Grad.

Von Nazareth auf dem Pilgerweg zur Höhle des Propheten Elija

Am zweiten Tag (Montag) habe sich die Gruppe in Nazareth „etwas Zeit genommen, um Maria zu ehren und über die Botschaft des Engels Gabriel nachzudenken“. Der Pilgerweg führte weiter in die Hafenstadt Haifa und der Höhle des Propheten Elija. „Auf dem Berg Tabor haben wir gemeinsam Eucharistie gefeiert und Jesus als den neuen Moses entdeckt, der im verklärten Licht erscheint und die Erlösung bringt“, so Grabowski.

Während der Woche haben die Pilger am Jordan die Stelle besucht, „wo Jesus getauft wurde. Auch hier stand die Eucharistie im Vordergrund.“ Sie unternahm einen Abstecher nach Jericho und erlebten Jerusalem. Auf dem Ölberg „konnten wir uns an jene Nacht erinnern, als Jesus im Garten Gethsemane gebetet und anschließend nach dem Verrat durch Judas verhaftet worden ist“, sagte Grabowski.

Bethlehem: Grabeskirche mit Golgathahügel und heiligem Grab Jesu

Am Festtag des heiligen Franziskus hat die Gruppe vormittags eine heilige Messe „in der Hieronymuskapelle, der Geburtskirche Jesu, in Bethlehem gefeiert“ und kam der „Geburtsstelle Jesu in der Krypta näher“. In der Grabeskirche mit dem Golgathahügel und dem heiligen Grab Jesu „konnte ich den Felsen berühren, auf dem das heilige Kreuz aufgerichtet war“, so Grabowski.

Auf dem Programm der Wallfahrt stand auch ein Besuch der Holocaustgedächtnisstätte Yad Vashem. Im Museum „wurde uns das schreckliche NS-Verbrechen bewusst. Die Stimmung in der Gruppe war an diesem Punkt merklich am Boden.“

Psalm 122: Jerusalem, du heilige Stadt

Am letzten Tag ist die Gruppe „in aller Frühe noch mal zur Grabeskirche gepilgert“ und „wir haben am Golgathaaltar eine stille heilige Messe in italienischer Sprache mitgefeiert. Beim Heimflug, so Grabowski, „konnten wir tatsächlich den Psalm 122 leibhaftig auf uns selbst beziehen und singend beten: Ich freute mich, als man mir sagte: Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern. Schon stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem. Jerusalem, du heilige Stadt.“

Von Stefan Kirchhoff

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