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Duderstadt Bestattungswesen wird neu geordnet
Die Region Duderstadt Bestattungswesen wird neu geordnet
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19:59 04.12.2009
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Wie Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) anlässlich der jüngsten Sitzung des Bauausschusses erläuterte, hat sich die Begräbniskultur auch in Duderstadt in den letzten Jahren sehr verändert. So hat beispielsweise die Zahl der Urnenbestattungen stark zugenommen. Da diese aber im Gebührentarif deutlich günstiger sind als die Bestattung von Särgen, kann die Stadt seit einiger Zeit den Betrieb ihrer Friedhöfe nicht mehr kostendeckend gestalten. Dazu aber ist sie gesetzlich verpflichtet und muss sich um einen Ausgleich der Einnahmen und Aufwendungen bemühen.

Mit in eine neue Satzung hineingenommen werden nach Angaben Noltes auch die Themen anonyme Bestattung, Friedwald-Bestattung (eventuell in Zusammenarbeit mit der Sielmann-Stiftung) sowie die Grabpflege. Bislang wird die Grabpflege auf Wunsch Angehöriger durch die Stadt wahrgenommen, es stellt sich aber die Frage, ob diese Aufgabe nicht in private Hände gelegt werden könnte.

Stadt als Auftraggeber

Dabei soll die Stadt als Auftraggeber – beispielsweise eines Gartenbaubetriebes – tätig werden. Denkbar wäre auch die Verpflichtung einer Einrichtung wie der Harz-Weser-Werkstätten.

Die gesamte Thematik des Bestattungswesens soll auch mit den Ortsräten jener Dörfer besprochen werden, in denen die Friedhöfe in kommunaler Hand liegen. Dies ist der Fall in Gerblingerode, Desingerode, Werxhausen, Esplingerode, Breitenberg, Langenhagen, Brochthausen und Fuhrbach. Wie der Bürgermeister abschloss, ist inzwischen auch bereits mit Propst Wolfgang Damm und Pastor Karl Wurm gesprochen worden, deren Kirchen ja ebenfalls einige Friedhöfe betreuen. Auch hier ist man um eine Abstimmung der Bestattungsmodalitäten bemüht.

sr

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