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Duderstadt Champions-League-Finale in Duderstadt: 250 Fans harren im Dauerregen
Die Region Duderstadt Champions-League-Finale in Duderstadt: 250 Fans harren im Dauerregen
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00:19 29.05.2013
Von Kuno Mahnkopf
Füllt sich nur langsam mit Fußballfans und Regenschirmen: der Public-Viewing-Bereich am Duderstädter Westerturm. Quelle: Walliser
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Duderstadt

Dauerregen und Kälte sorgten dafür, dass es sich viele Fußballfans lieber auf dem heimischen Fernsehsofa gemütlich machten.

Bereits das warming-up fiel ins Wasser. Tapfer spielte die Band Rocktail auf der Lastwagen-Bühne am Turm mit Rock-Klassikern gegen den Regen an, während die ersten Fans eintrudelten und Schirme aufspannten. Bis zum Anpfiff wuchs ihre Zahl immerhin auf rund 250 an.

Fast ebensoviele Zuschauer zogen es vor, das Spiel in den beiden Etagen der Gaststätte Backsteinhaus im Trockenen und Warmen zu gucken.

„Da ist Dampf ’drin“

Backsteinhaus-Betreiber Tamer Tokaci und der Fanclub Eichsfeld-Borussen hatten das Public Viewing am Turm mit hohem Aufwand organisiert und bedauerten, dass nicht mehr Leute dem Wetter trutzten.

Der Stimmung beim Spiel tat das keinen Abbruch. Fans beider Lager stimmten immer wieder Schlacht- und Spottgesänge an, verfolgten weitgehend einträchtig den Spielverlauf („Da ist Dampf ’drin“).

Am Rande kam es dann aber doch zweimal zu Rangeleien, trotz Flaschenverbots blieben ein paar Scherben nicht aus, und es wurden Stühle umgeschmissen.

150 Zuschauer in der Schauburg

Ermittlungsverfahren leitete die Polizei nicht ein. Auch die Fans, die nach Spielende in der Steintorstraße in Duderstadt Feuerwerkskörper zündeten, blieben unerkannt.

Im ehemaligen Lichtspielhaus Schauburg wurde der Kinosaal – wie auch schon zu anderen Anlässen – für das Fußballspiel reaktiviert. Dort verfolgten knapp 150 Zuschauer die Übertragung auf der Leinwand.

Auch in Mingerode wurde die Begegnung nach den Senioren-Wettkämpfen der Feuerwehr in der Lindenallee auf Großbildleinwand übertragen.

Zukünftig mit Absperrungen und mehr Kontrollen

Bereits am Freitag hatten die Veranstalter entschieden, auf ein Zelt auszuweichen. Mit bis zu 100 Gästen sei die Zahl der Zuschauer hinter den Erwartungen zurückgeblieben, berichtet André Schwedhelm.

Obwohl das Wetter nicht mitspielte und es „leider immer wieder mal den einen oder anderen gibt, der über die Stränge schlägt“, haben sich die Organisatoren der Public-Viewing-Veranstaltung am Duderstädter Westerturm nicht entmutigen lassen.

Tokaci schließt es jedenfalls nicht aus, derartige Veranstaltungen auch in Zukunft zu wiederholen – dann möglicherweise mit Absperrungen und mehr Kontrollen.

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