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Duderstadt DRK Duderstadt bereitet Suppe vor
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22:22 02.11.2018
Ehrenamtliche bereiten beim DRK Duderstadt die Suppe für die Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ vor (v. l.): Doris Remin, Simon Huch, Luise Boniakowski, Inge Ertmer, Horst-Dieter Remin und Irene Stiemer (es fehlt Maria Hedeergott) . Quelle: Niklas Richter
Duderstadt

Ehrenamtliche des DRK Duderstadt haben am Freitag 500 Portionen Suppe vorbereitet. Diese werden am 3. November für die Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ in Duderstadt ausgeschenkt.

Im DRK-Zentrum am Euzenberg herrschte am Freitagnachmittag geschäftige Routine. Suppe kochen, das können die Mitarbeiter des DRK Duderstadt. Üblicherweise bereitet das DRK-Küchenteam um „Chefkoch“ Horst-Dieter Remin Erbsensuppe vor, die sie auf den Duderstädter Themenmärkten aus der Feldküche anbietet. Diesmal haben sie sich in den Dienst der guten Sache des Tageblatts gestellt.

Wie schon im Vorjahr standen haben sich die Frauen und Männer für die Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ des Eichsfelder Tageblatts in der DRK-Küche eingefunden, um 500 Portionen Erbsensuppe vorzubereiten. Ausgeschenkt wird die Suppe am Sonnabend, 3. November, an der St.-Servatius-Kirche, direkt angrenzend an den Wochenmarkt. Geschöpft wird ab 10.30 Uhr von bekannten Eichsfeldern. Wer mag, bekommt die Erbsensuppe übrigens auch „To-go“ – ein mitgebrachtes geeignetes Behältnis vorausgesetzt. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Mingeröder Drumline Brass & Drumband.

Routiniertes Schnippeln in der DRK-Küche

Und damit es am Sonnabendvormittag auch etwas zum Schöpfen gibt, schnippelten die Ehrenamtlichen des DRK am Freitagnachmittag in der Küche etwa 15 Kilogramm an Möhren und rund 30 Kilogramm Kartoffeln in Würfel. Doris Remin, Luise Boniakowski, Inge Ertmer, Irene Stiemer und Maria Hedeergott gingen dabei mit dem Küchenmesser routiniert zu Werke. Immerhin sind sie zum Teil schon seit 30 Jahren für das DRK ehrenamtlich tätig.

So auch Doris Remin. „Weil es mir Spaß macht“, begründet sie ihr langjähriges Engagement. Ähnlich begegründeten die anderen Küchenhelferinnen ihren Einsatz. Inge Ertmer ist mit 91 Jahren die älteste in der Schnippelrunde. „Wenn man helfen kann, macht man das halt“, sagte sie und ergänzte: „und es macht auch noch Spaß und man sitzt nicht Zuhause rum.“ Auch Boniakowski helfe gerne in der DRK-Küche, und das schon seit 1997. „Man kann reden und fühlt sich nicht so allein“, begründete die 87-Jährige. „Jede helfende Hand wird gebraucht, egal wie alt sie ist“, ergänzte Irene Stieber (79). Wenn sie gefragt werde, ob sie mit helfen könne, sagte Heddergott, „dann bin ich dabei. Es ist ja auch schön, etwas für andere zu machen“.

„Wir bereiten alles frisch zu“

Gut vier Stunden lang waren die Frauen und Chefkoch Remin am Freitagnachmittag mit den Vorbereitungen für die „Keiner soll einsam sein“- Suppe beschäftigt: Gemüse schneiden, Fond vorbereiten und Fleisch abkochen, zählte Doris Remin auf. „Wir bereiten alles frisch zu“, sagt sie. Das Fleisch beziehe das DRK seit vielen Jahren schon von Kellner in Mingerode, die Würstchen, die am Sonnabend, 3. November, in Duderstadt separat zur Erbsensuppe gereicht werden, habe Edeka Gotthardt in Duderstadt gespendet, betonten Claudia Moneke, Geschäftsführerin des DRK Kreisverbands, und Wolfgang Rudolph, Vorsitzender des Ortsvereins Duderstadt.

Für die Logistik des Suppenausschanks am Sonnabend zeichnen die weiteren Helfer des DRK Duderstadt um Bereitschaftsleiter Steffen Gellert zuständig. Sie werden am frühen morgen die Feldküche auf der Marktstraße aufbauen, dazu Tische und Bänke, an denen die Erbsensuppe dann verspeist werden kann. Unterstützung bekommen sie dabei vom Malteser Hilfsdienst und der Regieeinheit des Landkreises Göttingen, so Gellert.

Von Britta Eichner-Ramm

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