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09:34 09.11.2018
Dierk Falkenhagen filmt im Sommer für das "Making off" des Schutzengel-Films Quelle: Eichner-Ramm
Duderstadt

Mit der Veranstaltung ab 19.30 Uhr im Max-Näder-Haus am Hindenburgring 39 wollten die Initiatoren, der Schutzengelverein Duderstadt, das Polizeikommissariat Duderstadt und Duderstadt 2020, allem auch erwachsene Eichsfelder ansprechen, und über die Schutzengel-Inititative informieren, so Susanne Bednorz von Duderstadt 2020. „Es gibt bereits mehr als 5000 Schutzengel in Duderstadt und dem Untereichsfeld“, sagt Bednorz. Jugendliche, die zwischen 15 und 24 sind, könnten Schutzengel werden und seien in diesem Zusammenhang von Polizeihauptkommissar Dierk Falkenhagen in den vergangenen Jahren geschult worden.

Engelsein endet nicht mit 25 Jahren

„Das Engelsein endet aber nicht automatisch mit 25“, betonen die Schutzengel-Inititoren. Bednorz: „Wer einmal Schutzengel ist, bleibt es, so lange er oder sie möchte. Denn je mehr Menschen darauf achten, dass Freunde und Bekannte nicht fahren, wenn sie beispielsweise vom Handy abgelenkt sind oder unter Alkohol oder Drogen stehen, umso besser.“

Das Projekt Schutzengel ist Teil der Präventionsarbeit der Polizei in Duderstadt. Vor einigen Jahren war der Schwerpunkt darauf gelegt worden, Jugendliche davon abzuhalten, sich mit Alkohol und Drogen ans Steuer zu setzen, berichtet Polizeihauptkommissar Dierk Falkenhagen, Projektkoordinator und Ansprechpartner im Verein Schutzengel Duderstadt. Ein erster Schutzengel-Film zu diesem Thema habe bewirkt, dass die Zahlen schwerer Unfälle im Eichsfeld in Folge von Alkohol und Drogen deutlich zurückgegangen seien.

Gefahr durch Ablenkung

Im Sommer 2018 wurde nun ein weiterer Schutzengel-Film gedreht. Diesmal geht es um die Gefahren durch Ablenkung im Auto, etwa durch die Nutzung des Smartphones während der Fahrt. Dabei sollen aber auch nicht nur Fahranfänger im Fokus der Schutzengel stehen, sondern auch der Opa oder die Tante.

„Nachdem wir die Szenen im neuen Schutzengelfilm über das Alter der Jugendlichen hinaus gewählt haben und als Protagonisten auch einen Opa, eine Mutter und ältere Freunde im Film platzierten, ist es wichtig, auch Erwachsene auf das tolle Projekt aufmerksam zu machen“, sagt Bednorz. Einige Eltern hätten sich, „nachdem ihre Jugendlichen in der Schule geschult worden sind, bei uns gemeldet und nachgefragt“. Das Interesse sei auch bei Erwachsenen groß. Deshalb soll nach dem Abschluss der Dreharbeiten zum neuen Schutzengelfilm einen Schutzengel-Infoabend auch für Erwachsene geben, kündigen die Initiatoren an.

Erwachsene sind Vorbilder

„Die Erwachsenen sind die Vorbilder unserer Kinder und Jugendlichen. In etlichen Autos findet man die Fahrer mit Handy in der Hand hinter dem Steuer. Dass sie dadurch nicht nur ihr Leben, sondern das Leben ihrer Mitfahrer und anderer gefährden, ist selten jemandem bewusst“, heißt es in der Ankündigung für den Informationsabend am Dienstag, 20. November, weiter.  An dem Abend in Duderstadt werde Falkenhagen über das Projekt Schutzengel berichten sowie Video- und Bildmaterial zeigen, kündigt Bednorz an. Darüber hinaus will sich der Schutzengelverein vorstellen und darüber informieren, wie Interessierte Mitglied, Sponsor oder Partner werden können.

Der aktuelle Schutzenfel-Film zu Thema „Handy am Steuer“ sei zurzeit in der Endbearbeitung. Beim Infoabend soll es aber ein „exklusives kurzes Making off von den Dreharbeiten geben“, so Bednorz. Die Dreharbeiten erfolgten Anfang September.

Anmeldung erbeten

Für die Veranstaltung am 20. November um 19.30 Uhr im Max-Näder-haus wird aufgrund einer begrenzten Anzahl an Plätzen um Anmeldung per Mail unter bednorz@duderstadt2020.de gebeten.

Im Artikel wurde das Datum korrigiert in Dienstag, 20. November.

Von Britta Eichner-Ramm

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