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Duderstadt Duderstadts Ortschaften sollen entscheiden
Die Region Duderstadt Duderstadts Ortschaften sollen entscheiden
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12:00 28.11.2018
Blick auf den Sitzungssaal im Stadthaus Duderstadt Quelle: Eichner-Ramm
Duderstadt

Die Idee, die während der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familien, Senioren und Soziales zur Beratung stand, sah unter anderem einen jährlichen Empfang vor, bei dem auf Vorschlag der Ortsräte und Ortsbürgermeister Personen aus verschiedenen Bereichen des Gemeinwohls geehrt werden sollten. Dabei wurde an bis zu 35 ehrenamtlich Tätige gedacht. Die Ortschaften hätten je nach Einwohnerzahl zwischen einem und fünf Ehrenamtliche vorschlagen können, die eine Einladung und damit eine Würdigung erfahren sollten – im Zweifel stellvertretend für weitere engagierte Mitbürger.

Marliese Frisch-Dvorák (Grüne) argumentierte, es sei nicht gut, wenn einzelne Personen aus den Dörfern herausgepickt würden. „Es gibt eine Menge ehrenamtlich Tätige, die ganz still ihre Arbeit verrichten und nicht groß in Erscheinung treten“, sagte sie. Wenn es für ehrenamtliche Arbeit schon Anerkennung geben soll, dann für alle.

Gegen eine Auswahl einzelner

Auch Dieter Thriene (CDU) stellte fest, dass es schwierig sei, allen Ehrenamtlichen gerecht zu werden. Es sei zweifelhaft, ob es der Situation gerecht würde, wenn nur ein oder zwei zu einem Empfang eingeladen werden. Die CDU-Fraktion sei daher zu dem Ergebnis gekommen, dass in den jeweiligen Ortschaften am ehesten bekannt sei, was an Ehrenamt geleistet werde. Daher sollen die Ortschaften auch selbst entscheiden, wie sie die Würdigung vornehmen. In Gerblingerode beispielsweise, sagte er, seien die Ehrenamtlichen mal zu einem gemeinsamen Frühstück, ein anderes Mal zu einem Schlachteessen eingeladen worden. Diese Form der Anerkennung dessen, was sie geleistet hätten, sei gut angekommen.

Daher sollte den Ortschaften ein bestimmter Obolus für die Würdigung ihrer Ehrenamtlichen zur Verfügung gestellt werden, so der Antrag Thrienes. Ergänzt wurde dieser durch einen Hinweis von Matthias Schenke (SPD). Die Verwaltung soll prüfen, inwieweit eine zusätzliche Würdigung für Inhaber der Ehrenamtscard des Landkreises Göttingen möglich sei, beispielsweise durch freien Eintritt im Freibad oder andere Vergünstigungen, wie Katja Neumann (SPD) mit Blick auf die Jugendlichen ergänzte. Die Ehrenamtscard soll darüber hinaus stärker beworben werden. Die Gremiumsmitglieder sprachen sich einstimmig dafür und gegen den Verwaltungsvorschlag aus.

Von Britta Eichner-Ramm

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