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Duderstadt Kultursommer endet mit Theater und Musik
Die Region Duderstadt Kultursommer endet mit Theater und Musik
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00:17 06.09.2017
Das Frankfurt Jazz Trio spielt im Duderstädter Rathaussaal. Quelle: Helge Schneemann
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Duderstadt

Theater und Musik im Rathaussaal: Mit zwei Beiträgen aus unterschiedlichen Genres endete am Sonntagnachmittag das Programm des diesjährigen Kultursommers in Duderstadt. Das Theater der Nacht zeigte das Stück „Die Mülldetektive“, das Frankfurt Jazz Trio unterhielt das Publikum mit Live-Musik.

Ursprünglich hatten die Verantwortlichen des Kultursommers im Stadtpark ein großes Fest zum Abschluss der diesjährigen Saison geplant. Wegen „sehr schlechter Wetterprognosen“ fällten sie Mitte der Woche die Entscheidung, das Programm auf den Theater- und Musikbeitrag zu konzentrieren und an einen regensicheren Standort zu verlegen.

Müll sorgt für Probleme

Rund 40 Besucher, darunter viele Eltern mit Kindern kamen bei strahlenden Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen zum Gastspiel des Theaters der Nacht in den Duderstädter Rathaussaal. In der Geräuschkulisse von Müllfahrzeugen begann der Auftritt des Ensembles. Vor großen Mülleimern und herumliegendem Müll betraten Katrin Richter und Tatjana Khodorenko mit ihren fantasievoll gestalten Handpuppen die Bühne.

Die Zuschauer erlebten in den folgenden 50 Minuten ein komödiantisches Abenteuer, bei dem die Akteure detektivischen Spürsinn entwickelten. Eine wichtige Rolle spielte Frau Kloppke, die mit kleinen Müllproblemen das Publikum und ihre Mitspieler in den Bann zog. Eine verärgerte Frau Schulze von der Müllabfuhr, die zerstrittenen Nachbarn Frau Stinkefuß und Herr Brackwasser waren weitere Darsteller. Für eine humoristische Note sorgten die Kinder Hannah und Leon. Kräftiger Beifall belohnte das Ensemble. „Das war pädagogisch wertvoll und sehr gut gespielt“, meinte Mario Sommer aus Rüdershausen, der mit seiner Frau Daniela und den Kindern Marlon und Larissa das Theaterspiel besuchte.

Rund 20 Besucher kamen zum Auftritt des Frankfurt Jazz Trio. Die Gruppe um den Echo-Preisträger 2014 und Sänger Peter Fessler widmete Teile ihres Programm den Komponisten George Gershwin und Cole Porter. Mit ihrer expressiven Spielweise und dem instrumental-virtuosen Gesang Fesslers boten sie den Zuhörern Unterhaltung auf hohem Niveau. Den vielfach bekannten Komponisten gaben sie eine eigene, unverwechselbare Note, ohne hierbei den Sound der großen Zeit des „Real-Jazz“ zu vergessen. Lang anhaltender Applaus würdigte den Auftritt des Ensembles.

Positive Bilanz gezogen

„Trotz der teilweise extrem schwierigen Witterungsbedingungen war der Kultursommer ein voller Erfolg und hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Gerald Werner, der für die Organisation des Programms verantwortlich ist. Ein besonderer Erfolg sei das Tribute-Konzert „Phil“ am Sonnabend gewesen. Dies habe alles „überragt“, dort hätten sich viele Menschen wiedergetroffen.

Die Gesamt-Besucherzahl des diesjährigen Kultursommers dürfte nach Werners Einschätzung bei rund 5000 liegen. Viel Zuspruch hätten die Rathauskonzerte, die Auftritte lokaler Akteure und die Familienaktionstage gefunden. Für den Kultursommer im kommenden Jahr gebe es noch keine konkreten Überlegungen. „Wer tolle Ideen hat, kann sich gerne an uns wenden“, sagt Werner.

Von Axel Artmann

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