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Duderstadt Duderstädter Musiknacht: 6000 Fans feiern
Die Region Duderstadt Duderstädter Musiknacht: 6000 Fans feiern
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00:18 08.05.2013
Musik hören, Leute treffen, essen und trinken: Auch die dritte Musiknacht lockt bei lauem Frühsommerwetter 6000 Besucher in die Duderstädter Innenstadt. Quelle: Pförtner
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Duderstadt

Gemeinsam mit dem Verein Treffpunkt Stadtmarketing hat die TKV die dritte Musiknacht veranstaltet, und der Erfolg knüpft mit mehr als 6000 Besuchern an den der letzten Jahre nahtlos an. Gezählt wurde per Webcam, „zumindest solange es hell genug war“, sagt Anka-Maria Walther vom Treffpunkt Stadtmarketing. Vermutlich seien sogar noch einige mehr unterwegs gewesen, da es nicht möglich war, das Publikum in den Gaststätten genau zu erfassen.

Nach einer kurzen Pause vom Gartenmarkt füllte sich in den Abendstunden die Innenstadt. Der Duft von Crepes und Bratwurst mischte sich in die laue Luft, denn einige Marktstände waren bis in die Nacht hinein besetzt. Die Veranstalter hatten dazu gelernt, nachdem bei der ersten Musiknacht vor zwei Jahren die komplette Gastronomie ausverkauft war.

Wer konnte, nutzte offene Fenster

Die ersten Klänge von Live-Musikern waren ab 20 Uhr im Merlin mit Duo Pfefferminz zu hören, wo dann bis in die Nacht zu Schlagern und Rockklassikern geschwoft wurde. Ebenfalls früh dabei war Lakewood Forest im Hotel Budapest, der mit Gitarre und Mundharmonika Country und Folk zum Besten gab, während sich die ersten Menschentrauben in der Gaststube und vor dem Eingang bildeten.

Viele Besucher schafften sich in den Restaurants eine Energiegrundlage, um gestärkt durch die Nacht zu tanzen. Im Elaton war bei Rock’n Roll von Streetwise, im Thassos bei Flower-Power vom Duo Beatbox kein Tisch mehr zu ergattern. 

Wer konnte, nutzte offene Fenster, um auch den Gästen auf der vollbesetzten Außenbestuhlung Musikgenuss zu ermöglichen. Bei der Eisdiele La Piazza war das Mutter-Tochter-Duo Generations mit bekannten Pop-Klassikern unterwegs, und im Eichsfelder Hof wurde das große Fenster in der Vorderfront gleich zum Ausschank genutzt. Hier bestimmte DJ Niklas die Partylaune der wippenden Menge auf der Marktstraße.

Im Halben Mond war es ab 21 Uhr wegen Überfüllung nicht mehr möglich, in den Gastraum zu gelangen. Die Kombo Treffen der Generationen lockte tatsächlich Musikfreunde jeden Alters, so dass, wer nicht hin-einpasste, vor den Fenstern mitfeierte.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Bistro Sabri, wo Sweet Creatures mit Rock-Klassikern und  aktuellen Stücken die Menge begeisterten, die sich im Gastraum, auf der Außenbestuhlung und schließlich über die gesamte Apothekenstraße drängte. Im Bewusstsein, dass die Gaststätte für den Auftritt der Nasen mit ihren Hits der letzten Jahrzehnte und einer gehörigen Portion Humor nicht ausreichen würde, hatte man in der Pizzeria Giovanni mit einem Zelt auf der Straße vorgesorgt.

Im Backsteinhaus spielten gleich zwei Bands: In den frühen Abendstunden standen Tuba und Sohn mit Akustik-Rock auf der Bühne, und anschließend rockten Feltmann –  ebenfalls in dichtem Gedränge.

Das Kontrastprogramm für Genießer gab es derweil im Anker, wo Ilona und Wolfgang ihr Repertoire von Arien und Chansons bis zu klassischem deutschen Liedgut vorstellten. Richtig laut wurde es dagegen in der Schauburg, wo im alten Kinosaal zuerst Marilyn´s Cage und Separated Minds die Menge mit Modern Rock, Grunge, Alternative und Punk in Bewegung brachten, bis die Party in Deutsch-Rock-Gefilde von Rocktail umschwenkte. Und im unteren Gastraum groovte Catwalk mit Soul und Funk.

Die ganze Nacht hindurch tausende Besucher

Höchstleitungen zeigten Wirte und Mitarbeiter in der Gastronomie, die die ganze Nacht hindurch tausende Besucher mit Getränken und Speisen versorgten. „Es ist stressig, nervig – und total schön“, brachte es Vivien Vatterodt hinter der Theke der Schauburg auf den Punkt.

Auch die Duderstädter Polizei zeigte sich zufrieden. „Keine Probleme, alles verlief friedlich“, sagte Polizist Karl-Robert Müller. Holste-Hoffmann lobte den enormen Einsatz der Beteiligten und ließ Hoffnung auf eine Wiederholung im nächsten Jahr aufkeimen: „Wir müssen immer abwägen, analysieren und schauen, ob man noch was verbessern kann.

Ziel wäre es, im nächsten Jahr das Programm noch facettenreicher zu gestalten. Aber schon in diesem Jahr konnte jeder Musikgeschmack auf seine Kosten kommen“, sagte sie. Walther bestätigte: „Das war eine traumhafte Party, das machen wir wieder.“ Ob die Wirte das auch so sehen? „Auf jeden Fall, die Musiknacht ist toll“,  freute sich Nikos Ginatis, Inhaber des Restaurants Elaton, über das erfolgreiche Konzept und die große Resonanz bei der Innenstadtparty.

Von Claudia Nachtwey

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