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Duderstadt „Wählen ist wie Zähneputzen“
Die Region Duderstadt „Wählen ist wie Zähneputzen“
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20:52 23.09.2016
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Martin Schneider

„Na klar gehe ich zur Wahl. Man muss als Bürger schließlich mitbestimmen“, sagt Seven Sommer aus Brochthausen. Die 58-Jährige steht mit ihrer Meinung nicht allein. „Ganz sicher“ geht auch Martin Schneider ins Wahllokal: „Wählen ist wie Zähneputzen. Wenn man es nicht macht, wird es braun“, meint der 47-jährige Herzberger. Für die Stichwahl gelte das zwar nur bedingt, die Weichen müssten jetzt aber weitergestellt werden. Die Kreisfusion hält Schneider für sinnvoll – „wenn es Synergieeffekte gibt“.

Anke Schmiedekind

„Natürlich gehe ich zur Stichwahl – mit Mann und Kind“, sagt Anke Schmiedekind: „Meine Tocher durfte vor zwei Wochen zum ersten Mal wählen.“ Wer nicht wählen geht, wähle trotzdem, nämlich die Falschen, habe ihr Lehrer immer gesagt, erzählt die 36-jährige Duderstädterin und hat trotz Wahlgeheimnisses kein Problem damit, ihren Favoriten zu nennen: SPD-Landratskandidat Bernhard Reuter. „Ich kann mich nur dann über Politik beschweren, wenn ich selbst losgehe und mein Kreuzchen mache.“

Mira Grohe

Auch Erstwählerin Mira Grohe (18) aus Seeburg will zur Stichwahl gehen: Wenn man schon etwas entscheiden darf, sollte man das auch nutzen.“ Der Kandidat, den sie beim ersten Mal gewählt hat, ist noch dabei.

Waltraud Goldmann

„Selbstverständlich gehe ich zur Stichwahl“, sagt auch die Duderstädterin Waltraud Goldmann, deren favorisierter Bewerber ebenfalls noch im Rennen ist. „Wählen ist Bürgerpflicht“, meint die 75-Jährige: „Es ist gut, dass wir in einem demokratisch regierten Land leben.
Das müssen wir auch nutzen.“

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