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Duderstadt Erinnerungen an die Nacht der Grenzöffnung
Die Region Duderstadt Erinnerungen an die Nacht der Grenzöffnung
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20:24 09.11.2009
Illumination: Markante Punkte des Grenzlandmuseums werden anlässlich des Gedenktages optisch hervorgehoben. Quelle: Pförtner
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Das war in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989. Wer dabei war, wird es nie vergessen. In Erinnerung an den Start in die Deutsche Wiedervereinigung bot der Förderverein des Grenzlandmuseums Eichsfeld am gestrigen Montag ein Programm, das an einem authentischen Ort an die Geschehnisse vor 20 Jahren im Eichsfeld erinnerte.

Geboten wurden diverse Führungen für spezielle Gruppen, wie etwa von den Harz-Weser-Werkstätten, Lesungen zur Geschichte der Grenze durch Schüler des Eichsfeld Gymnasiums Duderstadt, eine besondere Ausstellung unter dem Titel „ 20 Jahre Maueröffnung“, eine Vorführung des Tageblattfilmes „Die Wiedervereinigung im Eichsfeld“ sowie ein Begegnungsabend am Museum, die Wiedereröffnung des Pferdebergturmes und zum Abschluss eine Trabi-Parade über die ehemalige Grenze.

Neue Konzeption

Wie der Geschäftsführer des Grenzlandmuseums, Paul Schneegans, unterstrich, hatte man mit dem Angebot offenbar richtig gelegen, denn bereits am gestrigen Vormittag fanden sich über 500 Gäste im Museum ein, am frühen Nachmittag um die 300 Besucher. Die hatten übrigens letztmalig die Gelegenheit, die Museums-Ausstellung in der bisherigen Präsentationsform zu sehen. Ab Mitte Dezember bis Mitte nächsten Jahres wird das Grenzlandmuseum umgebaut und nach einer ganz neuen Konzeption umgestaltet.

Ergänzt wurde das Angebot zum besonderen Datum durch einen Reader zum 9. November 1989, der von der Museums-AG des Eichsfeld Gymnasiums Duderstadt zusammengestellt wurde sowie durch ein Quiz mit Fragen zur deutsch-deutschen Teilung.

Von Sebastian Rübbert

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