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Duderstadt Spatenstich für die ersten drei Bungalows
Die Region Duderstadt Spatenstich für die ersten drei Bungalows
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00:19 16.09.2017
Mit dem symbolischen Spatenstich gibt Sozialministerin Cornelia Rundt den Startschuss für den Bau des Feriencamps Pferdeberg. Quelle: Rüdiger Franke
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Gerblingerode

Auf dem Gelände der Kolping-Ferienstätte sollen zunächst drei von insgesamt vier Bungalows entstehen. Wie Bechtold erklärte, sei diese Wohnform in den vergangenen Jahren verstärkt nachgefragt worden. Gemeinsam mit Architekt Rainer Rudolf, Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), Klaus Bechtold, Vorsitzender des Kolpingfamilien-Ferienwerks, dem Landtagsabgeordneten Markus Brinkmann und dem Diözesanvorsitzenden Andreas Bulitta hat die Ministerin den Startschuss für das Projekt gegeben. Zu dem Termin überreichte sie Bechtold den Förderbescheid des Landes Niedersachsen, das sich wie der Bund mit 250000 Euro an der Gesamtinvestition von 1,5 Millionen Euro beteiligt.

„Das ist gut angelegtes Geld“, erklärte Rundt. Die neue Form des Familienurlaubs, welche das Kolpingwerk mit dem Feriencamp aufbaue, biete neue Möglichkeiten. Familienurlaub sei nicht nur Erholung und Entspannung vom Alltag, sondern vor allem auch Zeit für gemeinsame Erlebnisse. Und gerade da biete die Kolping-Ferienstätte auf dem Pferdeberg viele Dinge, „die dazu beitragen, dass Familien sich hier wohlfühlen“. Auf dem Pferdeberg werde ein Beitrag zur Integration und zur Inklusion geleistet. Und gerade dies seien Punkte, die eine Förderung rechtfertigen würden.

Sozialministerin Cornelia Rundt übergibt den Förderbescheid an Klaus Bechtold. Quelle: Rüdiger Franke

In Niedersachsen gibt es nach Angaben der Sozialministerin etwa 1,1 Millionen Familien mit circa 1,3 Millionen Kindern. „Kinder lernen in Familien ihre ersten Schritte“, betont Rundt die Bedeutung der Familie. Sie würden auch lernen, sich füreinander einzusetzen und sich gegenseitig zu unterstützen. Und die meisten Familien würden dies aus der Tradition heraus leisten, die sie in ihrer Kindheit selbst erfahren hätten. Allerdings müsse der Wert einer Familie wieder steigen. „Ich wünsche mit ein gesellschaftliches Klima, in dem Familien sich willkommen fühlen“, sagte sie.

Bechtold berichtete, dass vor 35 Jahren an gleicher Stelle im Ferienparadies Pferdeberg die ersten Hausgäste empfangen wurden. Das Bildungs- und Erholungshaus des Kolping-Diözesanverbandes sollte von Beginn an ein Ort werden, „an dem sich Menschen von den Strapazen es Alltages erholen, gemeinsam mit ihren Familien wunderschöne Ferientage verbringen oder in Seminaren und Bildungsveranstaltungen neue Impulse und Anregungen für ihr weiteres Leben erhalten“.

Der erste Spatenstich wird vorbereitet. Quelle: Rüdiger Franke

„Hauptzielsetzung unserer Einrichtung ist die gemeinnützige Familienerholung, insbesondere für Familien mit geringem Einkommen oder in belasteten Situationen“, so Bechtold weiter. Dabei sei von Anfang an auf den Inklusionsaspekt geachtet worden. „So konnten wir in diesen 35 Jahren mehr als eine Million Übernachtungen verbuchen“, erklärte er. Das sei etwa ein Drittel der Übernachtungen in der Stadt Duderstadt. Nach 35 Jahren aber hätten sich vieles im Freizeitverhalten und in den Ansprüchen der Gäste gewandelt. Diesem Wandel will sich nun auch das Ferienwerk durch den Umbau anpassen.

Einen Blick in die Geschichte nahm Duderstadts Bürgermeister vor. Er erinnerte an die Diözesanversammlung vor 40 Jahren, während der der Beschluss zum Bau der Ferienstätte erfolgt sei. Und am 11. September 1981 habe sich das Kolpingswerk Hildesheim erstmals auf dem Pferdeberg zusammengefunden. Bechtold würdigte in dem Zusammenhang das Engagement des Bürgermeisters: „Ohne Wolfgang Nolte hätte es die Kolping-Ferienstätte Pferdeberg nie gegeben.“

Paul Kinzel (re.) von der Kolpingfamilie Bremerhaven-Lehe übergibt eine Spende für den Bau des Feriencamps. Quelle: Rüdiger Franke

Von Rüdiger Franke

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