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Duderstadt Eulenarten leiden im Winter
Die Region Duderstadt Eulenarten leiden im Winter
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20:34 07.01.2010
Kümmert sich seit Jahrzehnten um pflegebedürftige Vögel: Friedrich-Karl Schöttelndreier mit einem Sperberweibchen. Quelle: Mischke
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Im Gegensatz zum Mäusebussard, der bis zu drei Tagen ohne Fressen auskomme, müssten die Eulenarten bei einer geschlossenen Schneedecke hungern. Total entkräftet und mit Untergewicht würden die Tiere bei ihm abgegeben, erläutert Schöttelndreier: „Trotz aller Bemühungen sind dann leider zirka 98 Prozent der Tiere nicht mehr zu retten gewesen.“

In der Greif- und Eulenstation wurden im Berichtsjahr 50 Greifvögel und 19 Vögel anderer Arten betreut. Abgegeben wurden zehn Mäusebussarde, 20 Turmfalken, vier Steinkäuze, zwei Sperber, zwölf Schleiereulen, eine Waldohreule und ein Wüstenbussard. Zu den Dauerpflegefällen in der Station gehören Turmfalken und Steinkäuze. In der Station schlüpften im Berichtszeitraum wieder zwei Turmfalken und konnten erfolgreich ausgewildert werden. Drei geschlüpfte Steinkäuze wurden der Eulenschutzgemeinschaft in Schleswig-Holstein zur Auswilderung zur Verfügung gestellt. Für die wissenschaftliche Vogelforschung wurden im Jahr 2009 insgesamt 17 Greifvögel und Eulen beringt.

Wer aktiv zum Natur- und Umweltschutz beitragen möchte, kann die Nabu Greif- und Eulenstation in Rüdershausen in Form einer Geldspende oder durch eine Patenschaft unterstützen. Wer den Umgang und die Pflege mit Greifvögel erlernen möchte, kann ein Praktikum bei Friedrich-Karl Schöttelndreier absolvieren. Der Bundespolizist im Ruhestand ist telefonisch unter der Rufnummer 055 29 / 15 53 oder per E-Mail zu erreichen.

Von Heinz Hobrecht

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