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Duderstadt Neue Fahrradständer vor dem Kulturkloster
Die Region Duderstadt Neue Fahrradständer vor dem Kulturkloster
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00:19 08.11.2018
Katrin Oldenburg präsentiert die neuen Fahrradständer vor dem Kulturkloster Duderstadt. Quelle: Christina Hinzmann
Duderstadt

Insgesamt zwei Fahrradständer stehen seit letzter Woche vor den Türen des Kulturklosters. Die Vorrichtungen sind optisch im Fahrradformat gestaltet und sind laut Kulturreferentin Katrin Oldenburg ein wahrer "eye-catcher". Oldenburg erhofft sich mit der Investion, die gänzlich vom Kulturkloster übernommen wurde, mehr Mobilität von Seiten der Duderstädter. Durch das ungewöhnliche Design soll außerdem die Aufmerksamkeit und Neugierde der Kinder und Jugendlichen geweckt werden. Neben einer gern genutzten Bank und dem Trampolin sind alle Bedingungen dafür gegeben. "Es ist ein Aufruf an die Jugend, stehen zu bleiben und Interesse an Kultur zu zeigen.", sagte Oldenburg. Kultur bedeute auch Wissen und dieses solle den jungen Menschen in Duderstadt vermittelt werden. Die Fahrradständer sehen aus, als würden sie direkt in die Eingangstür des Kulturklosters fahren. Neben ihrer praktischen Funktion sollen die Vorrichtungen die Jugendlichen zum Nachdenken anregen und Ideen entwickeln.

 Bildungstradition fortsetzen

Das mittlerweile seit rund einem Jahr bestehende Projekt hat zum Ziel, die Bildungstradition des Ursulinenklosters fortzusetzen. Das Geschäft in der Innenstadt, Marktstraße 70, wurde von der Ursulinenstiftung zu diesem Zweck als Kulturzelle gemietet. Das Deutsche Theater Göttingen, die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, der Verein Musa, die Stadt Duderstadt und der Landkreis Göttingen zählen zu den Partnern, die das Kulturkloster bei ihren Vorhaben mit Räumlichkeiten und Fachwissen unterstützen.

 

Um ihr Projekt zu bewerben hat sich Oldenburg an allen Schulen im Umkreis Duderstadts vorgestellt und um Teilnahme geworben. Die BBS und die Astrid Lindgren-Schule sind Pilotschulen, die sich verstärkt an der Umsetzung des bislang einzigartigen Projekts beteiligen. So waren nach Angaben von Oldenburg bereits einige Klassen an Projektwochen des Kulturklosters beteiligt. Klassenlehrer haben bislang die Möglichkeit sich an Oldenburg zu wenden, um eine kostenlose Zusammenarbeit mit dem Kulturkloster und seinen Partnern zu ermöglichen. "Es handelt sich hierbei um die Kennlernphase. So können sich die Schulen ein Bild von unserem Angebot machen", erklärte Oldenburg.

Potenzial aufzeigen

Ein langfristiges Ziel sei es, den Kindern und Jugendlichen ihr Potenzial aufzuzeigen, damit diese auch auf Eigeninitiave mit kreativen Ideen in das Kulturkloster kommen. Bislang konnten einige Ferien- und Aktionswochen mit Schulklassen durchgeführt werden. Gemeinsam mit allen Partnern ist das Projekt „Freiheit ver-rückt" in der Astrid-Lindgren-Schule geplant. Oldenburg geht es darum, die Dinge und Talente sichtbar zu machen. "Die Welt der Jugendlichen gestaltet sich heutzutage vermehrt nur noch digital", sagte sie. "Dabei wissen die Kinder häufig gar nicht, was sie alles möglich machen können. Das Kulturkloster möchte Talente entdecken und wecken." Bei einer Vernissage, die mit Kunstbildern einer Schulklasse veranstaltet wurde, seien viele Schüler überrascht gewesen, weil sie es nicht für möglich gehalten hätten, dass sie ein solches Projekt auf die Beine stellen können.

Von Lisa Hausmann

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