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Duderstadt Förderinitiative bietet Raumpatenschaften
Die Region Duderstadt Förderinitiative bietet Raumpatenschaften
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16:58 05.09.2017
Sprecher Markus Teichert und Initiatorin Schwester M. Cárola Brun im Gespräch Quelle: Rüdiger Franke
Duderstadt

„Wir haben die Förderinitiative vor zwei Jahren gestartet, um St. Martini nachhaltig und regional, wirtschaftlich und finanziell sowie auch menschlich zu unterstützen“, sagt Teichert. Wichtig in der Förderarbeit sei dabei vor allem Transparenz wichtig, erklärt er. Deshalb habe die Initiative ihren Online-Auftritt professionalisiert. „Damit können wir sowohl uns als auch unsere Aktivitäten vorstellen.“ Auch sei die Förderinitiative mit Informationen im Eingangsbereich des Krankenhauses und auf dem Flur vor der Notaufnahme vertreten.

Drei Raumgrößen

Als neues Fundraisinginstrument hat Teichert den Teilnehmern am Förderertreffen die neuen Raumpatenschaften erläutert. Interessenten können sich zwischen drei Raumgrößen entscheiden. Die Patenschaft für einen kleinen Raum kostet 250 Euro, für einen mittelgroßen Raum 500 Euro und für einen großen Raum 750 Euro. Zur Wahl stehen unter anderem verschiedene Konferenz- und Klassenräume, das „Bauernstübchen“, die Wartezonen der Gynäkologie, des Röntgens und der Interdisziplinären Notaufnahme, das Mitarbeitercafé sowie die Vinzenzklause. Ansprechpartner für Interessenten an einer Raumpatenschaft ist Ulrich Sommer unter Telefon 05527/4158 oder per Mail an ulrich.sommer@t-online.de.

„Die Vinzenzklause ist in den vergangenen Jahren in die Jahre gekommen und wurde jetzt in Eigenleistung von Mitarbeitern renoviert“, sagt Dr. Udo Iseke, der mit Teichert, Sommer, St.-Martini-Geschäftsführer Markus Kohlstedde und Initiatorin Schwester M. Cárola Brun den Sprecherkreis der Förderinitiative. Die Klause biete sich als Raum für Veranstaltungen aus verschiedenen Themenbereichen an. Dort könnten Stationsbesprechungen und -feiern aber auch kleinere Vortragsreihen ausgerichtet werden.

155 regemäßige Förderer

„Wir haben 155 regelmäßige Förderer“, erklärt Teichert. Die Initiative erhalte von ihnen 13350 Euro im Jahr. Im vergangenen Jahr seien außerdem knapp 19000 Euro an Einzelspenden eingegangen. „Seit unserer Gründung haben wir rund 95000 Euro erhalten“, sagt der Sprecher. Mit diesem Geld setze die Initiative durchschnittlich fünf Projekte im Jahr um.

Verschiedene Förderprojekte habe die Initiative schon unterstützt, berichtet Teichert. Dazu zählten eine Supervision für Pflegekräfte, die Neugestaltung der Räume Onkologie und des Steingartens, das Notfallbeatmungsgerät, neue Software für die Patientenkommunikation, 25 Gymnastikmatten, ein Fahrzeug für den Behindertentransport, ein Therapiegerät und die Renovierung der Vinzenzklause. Des Weiteren sei eine halbe Stelle in der IT-Abteilung gefördert worden, mit dem Ziel ein papierloses Krankenhaus zu schaffen.

Von Rüdiger Franke

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