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Duderstadt Fristgerechte Abgabe der Förderanträge
Die Region Duderstadt Fristgerechte Abgabe der Förderanträge
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20:35 14.09.2017
Präsentation der gewählten Variante für den neuen Platz des Gedenkens in Gerblingerode Quelle: Rüdiger Franke
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Duderstadt

Beantragt werden am Freitag die Förderungen für den Platz des Gedenkens (Ehrenmal) in Gerblingerode sowie für das Gemeindezentrum St. Nikolaus in Tiftlingerode, berichtet Anna-Lena Meyer aus dem Fachdienst Stadtplanung der Stadt Duderstadt. „Wir haben uns für eine persönliche Abgabe entschieden“, erklärt Meyer. Damit sei gewährleistet, dass sie das ARL auf jeden Fall fristgerecht erreichen.

„Ich bin dankbar, dass wir mit Breitenberg, Gerblingerode, Hilkerode, Immingerode, Tiftlingerode und Westerode sechs Dörfer im Förderprogramm ’Dorfentwicklung’ des Landes Niedersachsens haben“, sagt Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Dazu habe auch der Landtagsabgeordnete Lothar Koch (CDU) einen entscheidenden Teil beigetragen. Das Projekt sei auf Jahre angelegt. „Die Dörfer, die in diesem Jahr noch nicht dabei waren, werden nicht vergessen“, so Nolte. „Wir werden den Prozess in den nächsten Jahren fortsetzen.“

Ursprünglich war für diese Förderrunde die Abgabe von Anträgen für vier Projekte vorgesehen. So wird das Immingeröder Projekt „Glaubensspuren“, welches den Kreuzweg auf dem Pferdeberg in Immingerode und das Kreuz südlich der Kirche in Tiftlingerode umfasst, auf das kommende Jahr verschoben. Denn der nächste Stichtag ist am 15. September 2018. Anders sieht die Lage beim Hilkeröder Projekt „Bürgergarten“. Dazu soll die städtische Fläche neben dem Friedhof als Bürgergarten beziehungsweise ökologische Insel gestaltet werden. Das Projekt soll nach Meyers Angaben über einen anderen Förderrahmen als die Dorfentwicklung realisiert werden. „Derzeit recherchieren wir noch, welche Förderung hier möglich ist“, sagt sie.„Für Hilkerode streben wir eine Förderung über das Leader-Projekt zur Förderung des ländlichen Raums an“, so Meyer. Möglich wären dadurch eventuell höhere Fördersätze als in der Dorfentwicklung. Bis zur Antragstellung soll es aber nicht ein Jahr dauern. Vielmehr soll in den kommenden Monaten der Antrag dazu gestellt werden.

Das Pfarrzentrum in Tiftlingerode soll zum Gemeindezentrum weiterentwickelt werden. Quelle: Rüdiger Franke

Übriggeblieben sind die beiden Projekte in Gerblingerode und Tiftlingerode. In Gerblingerode soll auf dem Friedhofsgelände ein neuer Platz des Gedenkens geschaffen werden. Am derzeitigen Standort des Ehrenmals könne eine Sanierung und Neugestaltung des Umfeldes nicht barrierefrei erfolgen, heißt es in der Erläuterung zum Projekt. Deshalb sei entschieden worden, das bestehende Ehrenmal zurückzubauen und die Fläche einzugrünen und im Bereich nördlich der Friedhofskapelle einen Platz des Gedenkens mit neuem Ehrenmal anzulegen. Die Investition belaufe sich auf etwa 193000 Euro, 46600 Euro für den Rückbau und 146400 Euro für den neuen Platz. „Über die Dorfentwicklung rechnen wir mit einer Förderung von 63 Prozent“, sagt Meyer.

Ebenfalls 63 Prozent seien für die Weiterentwicklung des Tiftlingeröder Pfarrzentrums zum Gemeindezentrum St. Nikolaus möglich, so Meyer. Die akutelle Kostenschätzung, die der Bilshäuser Architekt Gregor Bringmann vorgelegt hatte, beläuft sich auf etwa 647000 Euro. Das ARL habe bei einem vorsorglichen Gespräche bestätigt, dass die Summe, obwohl sie deutlich über der ursprünglich veranschlagten stehe, auch förderfähig sei. Somit würde für dieses Projekt ein Förderzuschuss von 407000 Euro möglich sein.

Von Rüdiger Franke

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