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Duderstadt Erste Pläne präsentiert
Die Region Duderstadt Erste Pläne präsentiert
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12:18 11.05.2017
Quelle: Archiv
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Tiftlingerode

Goebel stellte den mehr als 20 Teilnehmern am Informationsabend eine Liste vor, mit Anforderungen, die dringend bei der Projektumsetzung berücksichtigt werden müssten. Zunächst einmal müsse die Bausubstanz trockengelegt werden, da die Außenwände feucht seien. Moderne Toiletten und die energetische Sanierung stünden ebenfalls auf dem Wunschzettel. Hinzu kämen ein behindertengerechter Zugang zum Kellergeschoss sowie die Erweiterung des Pfarrsaals. Auch müssse dieser eine Optimierung der technischen Ausstattung erhalten. Ein Schankraum mit Küche und Kühlraum runden den Wunschzettel ab.

"Die Aussicht muss bleiben", erklärte Bringmann beim Blick aus dem Pfarrsaal. Zwischen seiner Familie und dem Projekt bestehe eine besondere Verbindung, hatte Goebel den Teilnehmern am Informationsabend berichtet. Der Vater des Bilshäusers sei einer der Architekten gewesen, die für das 1980 eingeweihte Pfarrzentrum und die Kirche zuständig waren. Zwar werde die Terrasse überbaut, doch den Wunsch nach einer neuen Terrasse griff Bringmann gleich auf. Weitere Vorschläge aus dem Publikum waren eine Theke und eine Zugangsmöglichkeit zu den Toiletten vom Außenbereich.

"Das ist ein Pilotprojekt für das Bistum Hildesheim", betonte Goebel und steckte auch gleich den Zeitrahmen ab. Etwa Pfingsten sollten die Pläne im Bauausschuss vorgestellt werden, bis August die Änderungen eingearbeitet werden. "Spätestens am 10. September sollten die Pläne mit Stempel vom Generalvikariat vorliegen", so der Ortsbürgermeister, denn Stichtag für die Abgabe beim Amt für regionale Landesentwicklung sei der 15. September. Die Bewilligung der Förderung aus dem Dorfentwicklungsprogramm dauere rund acht Wochen, sodass Bringmann das Projekt im Winter ausschreiben könne.

Dann könnten im Frühjahr die Bauarbeiten beginnen. "Wenn alles gut verläuft, könnten wir das Gemeindezentrum beim Pfarrfest am 22. und 23.September 2018 eröffnen", hofft Goebel. Zusätzlich zu den beantragten Fördergeldern soll das Projekt durch Beteiligung des Bistums und der Stadt Duderstadt sowie durch Spenden finanziert werden. Für das aktuelle Pfarrzentrum seien damals eine Million D-Mark zusammengekommen, erinnerte Goebel.

"Der Gedanke, ein gemeinsames Zentrum zu haben, ist schon ziemlich alt", so Propst Bernd Galluschke. Mit dem Projekt könne man im Bistum darauf hinweisen, dass das Eichsfeld nicht nur der geografische Mittelpunkt Deutschlands sei, sondern dort auch zukunftsweisende Projekte umgesetzt werden. "Dann heißt es später vielleicht mal: Wenn Du wissen willst, wie es geht, dann schau, wie sie es im Eichsfeld gemacht haben."

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