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Duderstadt Gerblingeröder Grundschule trägt Mini-WM aus
Die Region Duderstadt Gerblingeröder Grundschule trägt Mini-WM aus
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15:16 26.06.2018
Mini-WM der Gerblingeröder Maximilian-Kolbe-Grundschule. Quelle: Christina Hinzmann
Gerblingerode

Die Veranstaltung mit Sportlehrer Manfred Eckardt war Höhepunkt der Projektwoche zum Thema Fußball-WM. Während auf dem Rasen die Mannschaften gegeneinander antraten, um den WM-Titel zu gewinnen, herrschte ausgelassene Stimmung in den Fanblöcken. Mit Wimpeln, Hüten, Tröten und Blumenketten in den Farben der Nationalflaggen feuerten die Schüler, die gerade nicht spielten, die Fußballer an.

Kleine Fußballschule für alle Klassenstufen

Die WM war in der Woche vor den Sommerferien Thema der Projektwoche, woran alle Schüler jahrgangs- und fächerübergreifend beteiligt waren. „Im Sachunterricht haben die Kinder über die teilnehmenden Länder und über das WM-Gastgeberland Russland recherchiert, im Kunstunterricht wurden die Trikots der Nationalmannschaften und eigene Trikot-Entwürfe gestaltet, und im Sportunterricht wurde das Thema durch eine kleine Fußballschule für alle Klassenstufen ergänzt“, sagt Eckardt, der die großen Sportereignisse schon öfter zum Anlass für Schulprojekte nahm. „Bei den Olympiaden haben wir in der Sporthalle auch Mini-Olympiaden durchgeführt“, sagte der engagierte Sportlehrer.

In einer Projektwoche ist die Fußball-WM fächerübergreifendes Thema an der Maximilian-Kolbe-Schule.

Schulleiterin Monika Ernst unterstützte das Projekt ebenfalls. „Auf diese Weise können wir auch Kinder für Sport begeistern, die sonst nicht so aktiv sind“, erklärte Ernst den gesundheitlichen Aspekt, der an der Schule groß geschrieben werde. So gebe es über das ganze Schuljahr an Regentagen das Angebot, an der Fußballpause teilzunehmen. „Das gilt immer, wenn das Wetter zu schlecht ist, um den Spielplatz draußen zu nutzen“, erklärte Ernst. In der Fußballpause werde in der Sporthalle Fußball gespielt und Bewegung gefördert.

Zusammenhalt über alle Jahrgangsstufen

Zudem betonte die Schulleiterin die sozialen Aspekte der Mini-WM. Da die Mannschaften ausgelost wurden, spielten auch Erstklässler und Viertklässler zusammen im Team. „Die Größeren lernen, Rücksicht zu nehmen, die Kleineren lernen, sich durchzusetzen“, sagte Eckhardt. Und auch die Inklusionskinder waren voll mit dabei, angefeuert von den am Spielfeldrand stehenden Lehrerinnen der Pestalozzischule.

Dass der Zusammenhalt so gut funktioniere, schreibt die Schulleiterin auch der Ganztagsbetreuung zu, die ebenfalls jahrgangsübergreifend angeboten werde. „Die Kinder kennen sich alle. Das sind die Vorteile einer Dorfschule“, sagte Ernst. Rund 75 Schüler werden an der Maximilian-Kolbe Grundschule unterrichtet.

Erstklässler Emil, der im „brasilianischen Team“ spielte, bestätigte: „Das klappt alles gut mit den anderen.“ Der Schüler ist ebenso wie Liam und Frieda fußballbegeistert. „Zu den Deutschlandspielen dürfen wir abends aufbleiben“, erzählten die Kinder. Aber ob Deutschland in der großen WM Weltmeister-Chancen hat? Die Jungen wetteten eher auf Frankreich, Spanien oder Brasilien, die Mädchengruppe aus der vierten Klassen wollte die Hoffnung für Deutschland noch nicht aufgeben.

Spielstatistik zur echten WM

Im Vorfeld haben die Kinder die Ergebnisse der WM-Projektwoche in einer Ausstellung in der Schule präsentiert. Zunächst hatten sie Hintergrundwissen über die teilnehmenden Länder erarbeitet. Auf Karten haben sie die Ergebnisse notiert und an eine Pinnwand geheftet. Auf einer weiteren Tafel wurden die Mannschaften der Mini-WM eingetragen und die dritte Tafel zeigte die Trikot-Entwürfe, die im Kunstunterricht entstanden sind.

Auch die große WM war täglich Thema in der Schule. „Wir haben eine Spielstatistik geführt, die jeden Tag aktualisiert wurde. Die Kinder waren begeistert dabei“, erklärte Eckhardt.

Von Claudia Nachtwey

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