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Duderstadt Messtafel soll angeschafft werden
Die Region Duderstadt Messtafel soll angeschafft werden
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06:59 04.11.2018
Die Tafel soll unter anderem an den Ortseingängen angebracht werden. Quelle: Niklas Richter
Hilkerode

Die Mitglieder des Ortsrates Hilkerode haben in ihrer Sitzung am Donnerstagabend über die Anschaffung einer Geschwindigkeitsmesstafel diskutiert. In den Ortsrat eingebracht hatte den Antrag die Fraktion Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger (WDB).

Zeigen wie schnell Autos unterwegs sind

Nach Angaben des Fraktionsvorsitzenden Sascha Behrmann solle mit der Geschwindigkeitsmesstafel ein Beitrag zur „Verkehrsberuhigung“ im Ort geleistet werden. Bei Kontrollen durch die Polizei seien wiederholt zahlreiche Verstöße gegen das bestehende Tempolimit festgestellt worden. „Wir wollen mit der Tafel den Autofahrern zeigen, wie schnell sie sind und wie schnell sie fahren dürften“, erklärte Behrmann. Die Messtafel solle unter anderem an den Ortseingängen und an sogenannten „Brennpunkten“ angebracht werden. Zu den sogenannten „Brennpunkten“ gehörten beispielsweise die Bereiche an der Schule und am „Pfingstanger“. Laut Antrag solle die Finanzierung zum einen aus Spenden und zum anderen aus Ortsratsmittel finanziert werden. Die Kosten für eine Tafel, die die gefahrene Geschwindigkeit darstellt und zudem die Anzahl der Autos pro Tag festhält, belaufen sich auf rund 3000 Euro.

Stadt besitzt zwei Tafeln

Die WGB-Fraktion möchte eine solche Tafel anschaffen, obwohl die Stadt Duderstadt im Besitz von zwei solcher Tafeln ist, die von den einzelnen Ortschaften ausgeliehen werden können. Aber eine zeitlich begrenzte Nutzung der Tafeln hätte aus Sicht der WGB-Fraktion keinen dauerhaften Einfluss auf eine dauerhafte Verkehrsberuhigung. Christian Rust (CDU) schlug vor, dass die Tafeln erst angeschafft werden sollen, wenn 20 Prozent der Kosten durch Spenden gedeckt sind. Thomas Gerlach (WDB) hielt den Antrag Rusts für den falschen Weg. Er schlug stattdessen vor, die 2500 Euro, die aus dem Dorfjubiläum noch vorhanden sein, für die Anschaffung der Tafel zu nutzen. Auch Steffen Maur (SPD) sah es als falsch an, eine Spendenhöhe zu fordern. Er appellierte daran, dass die Tafel auch eine Sicherheit für die Fußgänger und Kinder im Ort darstellen solle. Trotz der Bedenken von SPD und WDB stimmte der Ortsrat mehrheitlich dafür, dass die Messtafel erst angeschafft werden soll, wenn 600 Euro an Spenden eingegangen sind.

Von Vera Wölk

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