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19:50 13.12.2009
Heimatgeschichte: Bömeke (am Pult) präsentiert Jahrbuch. Quelle: MW
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Er ist einer der Autoren im 17. Jahrgang. Und sein Hinweis auf den notwendigen Blick auf die Quellen macht deutlich: Auch die Beiträge im Jahr 2009 haben – und erfüllen – den doppelten Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Lesbarkeit. Den formulierte bei Vorstellung des Jahrbuchs im Duderstädter Rathaus Josef Keppler vom Verein für Eichsfeldische Heimatkunde. Der Verein fungiert zusammen mit dem Heimatverein Goldene Mark als Herausgeber. Zur Vorstellung des 17. Jahrgangs waren Mitglieder der Vereine, Autoren und Interessierte zu einer Konferenz zusammen gekommen. Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) begrüßte die Gäste dazu im Sitzungssaal des Rathauses.
Dort wurde ein „bunter Blumenstrauß eichsfeldischer Heimatgeschichte“ vorgestellt, wie es Goldene-Mark-Vorsitzender Helmut Bömeke formulierte. Die Beiträge der Autoren seien die Blumen, führte Bömeke aus. Den Strauß zusammengestellt hätten Schriftleiter Thomas Müller und Lektor Keppler. Für die Verpackung habe Verleger Helmut Mecke gesorgt, bezahlt hätten den Strauß die Mitglieder beider Vereine.
Publizistisch aktive Region
Schriftleiter Müller präsentierte bei der Konferenz den Inhalt des 352-Seiten-Werks. Mehrere Beiträge befassen sich mit Duderstadt: Neben dem Aufsatz Hussongs auch die Beiträge Peter Aufgebauers („Zum Wohle der Jakobspilger – Eine Duderstädter Bruderschaft und ihr Hospital“) und Tilo Rumanns („Familienwappen und Inschriften am Haus Hinterstraße 73 in Duderstadt“). Das Untereichsfeld ist zudem in Helmut Godehardts „Bemerkungen zu den urkundlichen Ersterwähnungen der Eichsfelddörfer Fuhrbach, Wintzigerode und Gerblingerode“ behandelt. 19 Beiträge enthält das aktuelle Jahrbuch. Das Eichsfeld gehöre zu den publizistisch aktivsten Regionen in Thüringen und Niedersachsen, bemerkte dazu Müller.
Großen Anteil daran habe Verleger Helmut Mecke, wie Nolte und Müller deutlich machten. Keppler richtete einen besonderen Dank an Hans-Reinhard Fricke für fachliche Beratung. Wie wichtig die Arbeit aller Beteiligter sei, werde an einem Umstand deutlich, so Bömeke: „Die Stadt hat heute Ihnen zu Ehren geflaggt.“

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Unter der Strom-Freileitung dürfen keine hohen Bäume wachsen. Daher hat die Forstgenossenschaft Hattorf eine wirksame Methode gewählt, um den Baumbewuchs auf dem Rotenberg unter der Freileitung kurz zu halten: Man pflanzt Nordmanntannen, Blau- und Rotfichten, die alljährlich um den dritten Advent von der Bevölkerung als Weihnachtsbäume geschlagen werden dürfen.

13.12.2009

Seltene Gäste wärmten sich am Wochenende, 12. und 13. Dezember, im Kaminzimmer des Schlosses: Julenissen – Weihnachtskobolde aus Dänemark, alias Hildegard Wiegand und Benedikt Ohm – trieben mit den Zuschauern Schabernak. Santa Lucia (Marion Kaschewski) kam mit ihrem Lichterkranz aus Schweden und erhellte die Gemüter. Väterchen Frost (Wilfried Basdorf) grüßte auf Russisch.

13.12.2009
Duderstadt Alters- und Demenzbegleiter - Auszeichnung für Malteser-Fachschule

Pflegeausbildung auf anerkannt hohem Niveau wird an der Malteser-Fachschule geleistet. Das hat die Einrichtung am Duderstädter Schützenring für ihren Ausbildungsgang Alltags- und Demenzbegleiter nun auch schriftlich: Die Landesschulbehörde hat den Maltesern den Titel „Ergänzungsschule Alltags- und Demenzbegleiter“ zuerkannt. „Ein Durchbruch“, wertet Schulleiter Stefan Nolte das Schreiben. Die Anerkennung sei zum einen die Bestätigung, dass die Fachschule mit dem bundesweit einmaligen Ausbildungsgang den richtigen Weg eingeschlagen habe. Zum anderen ergäben sich für die Absolventen handfeste Vorteile, erläutert Nolte: Sie unterliegen künftig einer genehmigten Prüfungsordnung unter Vorsitz der Schulbehörde. Und sie können für die Ausbildung nun finanzielle Förderung des Staates (BAFöG) bekommen.

13.12.2009
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