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Duderstadt Impfwelle im Eichsfeld läuft an
Die Region Duderstadt Impfwelle im Eichsfeld läuft an
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19:42 04.11.2009
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„Viele Kunden sind verunsichert wegen der unterschiedlichen Darstellung in den Medien, denken noch über eine Impfung nach und fragen nach Nebenwirkungen“, berichtet Stetskamp. Die in der vergangenen Woche noch eher verhaltene Nachfrage sei in dieser Woche stark angestiegen. Stetskamp rät jedem Impfwilligen, Rücksprache mit seinem Arzt zu halten.

Rund 80 Anfragen seit Wochenbeginn hatte der Allgemeinmediziner Dr. Alfons Merten vom Duderstädter Ärzteverein in seiner Praxis. Da jeweils Flaschen mit zehn Dosen angemischt und an einem Tag verimpft werden müssen, vereinbart er mit den Patienten Termine, die über den Stichtag verteilt werden. Eine Alternative zu den Sammel-Impfungen gibt es nicht, da der empfindliche Impfstoff nur in Zehnerdosen ausgeliefert wird und im Lauf eines Tages verbraucht werden muss.

Risikogruppen

Merten rät vor allem zu Impfungen für Risikogruppen. Das betreffe Kinder, bei denen das H1N1-Virus zurzeit gehäuft auftrete, ebenso wie chronisch Kranke – von Diabetes über Immundefekte bis zu Atemwegserkrankungen. Auf ein Kunden-Merkblatt mit Hinweisen zu Hygiene- und Verhaltensregeln verweist Stetskamp. Die Ansteckungsgefahr sei nicht nur bei allen im medizinischen Bereich Beschäftigten groß. „Abstand halten, größere Menschenmengen und Reisen in bestimmte Länder meiden, regelmäßig Hände waschen, um eine Tröpcheninfektion zu verhindern“, empfiehlt der Apotheker.

Der Duderstädter Arzt Axel Bremer will am kommenden Wochenende auf den Impfzug gegen die Schweinegrippe aufspringen. In seiner Praxis haben sich bislang bis zu 80 Impfwillige gemeldet, andere wollen noch die weitere Entwicklung abwarten. Nach ersten Erkrankungen von Urlaubsheimkehrern, die es im Sommer gegeben hat, ist jetzt mindestens ein aktueller Fall in Duderstadt aufgetreten. Wie Bremer berichtet, habe er das Schweinegrippe-Virus am Dienstag bei einem jungen Erwachsenen nachgewiesen. Bei einem milden Verlauf der Krankheit sei zunächst Quarantäne im häuslichen Umfeld angebracht, meint Bremer, bei einem schweren Verlauf das Krankenhaus. „Man fühlt sich wie von einer Dampfwalze überfahren“, beschreibt er den schlagartigen Krankheitsbeginn mit hohem Fieber und anderen Grippesymptomen.

Von Kuno Mahnkopf

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