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Duderstadt Info-Tafel für Wanderer am Ankeroder Kreutz
Die Region Duderstadt Info-Tafel für Wanderer am Ankeroder Kreutz
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00:24 22.03.2013
Von Heinz Hobrecht
Freier Blick auf das 1982 aufgerichtete Kreuz: Eine Info-Tafel am Radweg soll künftig über die Geschichte von Ankerode Auskunft geben. Quelle: Blank
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Hilkerode

Die Erinnerung an das seit 951 urkundlich bekannte Dorf lebt in der Flurbezeichnung Ankersche Kerke fort. Außerdem gibt es die Gedenkstätte Ankeröder Kreuz, die sich am Ellerradweg in Richtung Brochthausen befindet.

Das mit Bäumen und Büschen bewachsene Areal führt jedoch eher ein Schattendasein. Auf den ersten Blick ist die Stelle kaum als historisch bedeutender Platz zu erkennen. Ebenso wie Kreterode, eine weitere Wüstung in der Nähe von Hilkerode, ist Ankerode im 14. und frühen 15. Jahrhundert aufgegeben worden.

Der Ortsrat von Hilkerode hat sich in der jüngsten Sitzung mit dem Thema befasst. Wie Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (CDU) erläutert, soll künftig eine Info-Tafel Wanderern und Radfahrern Auskunft über das verschwundene Nachbardorf geben. Mit Unterstützung von Ortsheimatpfleger Peter Dittmer solle Ankerode wieder mehr ins Bewusstsein gerückt werden, berichtet Rust.

Schließlich fühlten sich viele Einwohner wegen der Herkunft ihrer Vorfahren in besonderer Weise mit dem einstigen Nachbarort verbunden. Einmal jährlich führe auch eine Flurprozession zum Ankeröder Kreuz.

In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde sind an der Gedenkstätte jetzt Büsche und Bäume beschnitten worden. In Ankerode ist es lichter geworden. Das 1982 wieder aufgerichtete Ankeröder Kreuz ist von weitem zu erkennen.

 Auf zwei Holzbänken bietet sich Platz,  um sich in die „Geschichte hineinzuträumen“, wie Ortsbürgermeisterin Rust mit Hinweis auf den Heimatdichter Christian von der Eller erläutert. Unter diesem Pseudonym  hatte der gebürtige Hilkeröder Heinrich Josef Gottlieb (1868-1944) die Sage von einer vergrabenen Glocke in Ankerode verfasst.

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