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Duderstadt Vereinbarungen zwischen Stadt Duderstadt und der Caritas
Die Region Duderstadt Vereinbarungen zwischen Stadt Duderstadt und der Caritas
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00:30 10.05.2018
Das Gebäude der Pestolozzischule in Duderstadt ist an die Caritas verkauft worden. Quelle: GOETTINGERTAGEBLATT
Duderstadt


Ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Projektes ist mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages zwischen dem Landkreis Göttingen und der Caritas Südniedersachsen vollzogen worden. Im Februar 2018 wurde das Gebäude, in dem bisher die Pestalozzi-Förderschule untergebracht war, an die Caritas verkauft. Unter der Regie des Wohlfahrtsverbandes sollen in der Neutorstraße nach diversen Umbauarbeiten mehrere Kita- und Krippengruppen untergebracht werden. So wird der Kindergarten St. Klaus, bisher in der Leddergasse ansässig, ebenso wie die Heilpädagogische Kindergarten St. Raphael, bisher am Euzenberg, in die Duderstädter Innenstadt ziehen.

Inklusiver Campus in enger Nachbarschaft mit Schulen und Kitas

Am Projekt Inklusiver Campus sind eine ganze Reihe von Akteuren beteiligt, neben der Caritas, dem Landkreis und der Stadt Duderstadt auch die Ursulinen-Stiftung, die katholische Kirche und die Leitungen mehrerer Schulen. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen die St.-Elisabeth- und die Janusz-Korczak-Grundschule, die Astrid-Lindgren-Hauptschule, die IGS St. Ursula, die Außenstelle des Eichsfeld-Gymnasiums EGD Junior, die Vinzenz-von-Paul-Fachschule für Erzieher, die Kita und der Hort St. Georg. Die Pestalozzi-Förderschule wird nach ihrem Umzug mit ihren verbliebenen Klassen und der Verwaltung ebenfalls in den Räumen der auslaufenden IGS St. Ursula und in Räumen der St.-Elisabeth-Schule untergebracht.

Familienzentrum unter der Regie der Caritas

Im Gebäude an der Neutorstraße soll nach dem Umbau auch ein Familienzentrum unter der Regie der Caritas mit Gruppenräumen, Café und Beratungsstellen für Eltern, Schwangere, Schuldner und Suchtkranke einziehen. Mit der Zentrierung von Schul-, Beratungs- und Betreuungsangeboten in der Duderstädter Innenstadt soll vor allem die Inklusion gefördert werden. Nachdem wichtige Schritte zu diesem Ziel bereits vollzogen wurden, stehen nun die öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen der Stadt Duderstadt mit den Trägern auf dem Programm. Eine Finanzspritze von 1,66 Millionen Euro wurde im April vom niedersächsischen Umwelt- und Bauministerium aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ in Aussicht gestellt. Für das Gesamtprojekt Inklusiver Campus wurden bisher die Kosten von 4,9 Millionen Euro veranschlagt. Davon hat der Landkreis Göttingen bereits 260 000 Euro zugesagt, das Landesjugendamt 360 000 Euro.

Kosten gleichen sich aus

Seit 2005 finanziert die Stadt Duderstadt die katholischen Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft über Defizitverträge. In der aktuellen haushaltsmäßigen Beurteilung der Stadt heißt es: „Die neu zu schließenden Vereinbarungen beinhalten lediglich Kostensteigerungen bei den Verwaltungskosten von 1,4 Prozent der berücksichtigungsfähigen Betriebskosten.“ Unter Berücksichtigung von Ansparungen und Zuführungen von Baurücklagen würden sich Kostensteigerungen und -senkungen weitestgehend ausgleichen, teilte die Verwaltung mit.

Die Ratssitzung am Dienstag, 8. Mai, mit anschließender Einwohnerfragestunde beginnt um 17 Uhr im Stadthaus.

Von Claudia Nachtwey

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