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Duderstadt Kapelle soll saniert, Jugendraum reaktiviert werden
Die Region Duderstadt Kapelle soll saniert, Jugendraum reaktiviert werden
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17:00 10.10.2018
Leidet unter Feuchtigkeitsschäden: die Friedhofskapelle in Werxhausen. Quelle: Christina Hinzmann / GT
Werxhausen

Probleme mit dem Oberflächenwasser gibt es im Duderstädter Ortsteil Werxhausen. Das betrifft sowohl die Friedhofskapelle als auch die Straßenentwässerung. Bis zum Jahresende will die Stadt Duderstadt für Abhilfe sorgen.

Die Kapelle auf dem städtischen Friedhof in Werxhausen bereitet dem Ortsrat Desingerode/Werxhausen/Esplingerode schon länger Sorgen. Bei Starkregen dringe Wasser in das Gebäude ein, sagt Werxhausens Ortsvorsteher Ralf Anker (CDU) und ist erfreut, dass die Stadt Duderstadt jetzt tätig wird. Um Dauerschäden zu verhindern, werde die Situation überprüft, Dachrinnen und Fallrohre mit einer Kamera inspiziert, sagt Duderstadts Bauamtsleiter Johannes Böning. Die Kapelle sei gebaut worden, bevor 1975 in Werxhausen Oberflächen- und Abwasserkanäle gelegt wurden, berichtet Anker. Bis dahin sei das Abwasser in Hausklärgruben, das Regenwasser direkt in die Wipper geleitet worden. Im Zuge der Schadenssichtung an der Friedhofskapelle solle auch ein altes Abwasserrohr überprüft werden. Zudem sollen die Treppenanlage, die sich verschoben habe, neu ausgerichtet und Putzschäden im Inneren der Kapelle ausgebessert werden. Erst vor wenigen Wochen sei die alte Holzbestuhlung in der Kapelle durch Polsterstühle ersetzt worden.

Nässeprobleme gibt es auch im Bereich des Sportplatzes. Das betreffe den Verbindungsweg nach Nesselröden und die Straße „Zum Struttal“, sagt Anker und gibt die Zunahme von Starkregen-Ereignissen zu bedenken. Bei Starkregen laufe das Wasser statt ins Grabennetz bis in die Teichstraße. Verdrückungen und Spurrillen auf dem ausgefahrenen Verbundsteinpflasterweg würden den Abfluss des Oberflächenwassers beeinträchtigen, bestätigt Bauamtsleiter Johannes Böning und verspricht Abhilfe. Die Pflasterschäden sollen behoben, die Gräben dort ausgehoben werden, wo es nötig sei.

Neuer Anlauf für Jugendraum

Ein weiteres Werxhäuser Thema in der jüngsten Sitzung des gemeinsamen Ortsrates der drei Kesperdörfer war der seit zwei Jahren verwaiste Jugendraum im Kellerbereich des Bürgerhaus-Anbaus. Mehrere Jugendliche aus dem Ort im Alter von 14 bis 17 Jahren hätten sich gemeldet, weil sie den Raum in Eigenregie wieder nutzen wollten, teilt Anker mit. Zwei Jugendliche hätten sich bereit erklärt, dafür einen Jugendraumschein machen zu wollen. Der sei weniger umfangreich als die Jugendleitercard (Juleica). Nach der Schulung der beiden Jugendlichen könne der Jugendraum wieder öffnen, der städtische Jugendpfleger Günter Lutterberg wolle das Vorhaben unterstützen.

Der Raum war vor rund zwei Jahren geschlossen worden, bestätigt Lutterberg. Als Gründe dafür nennt er Regelverstöße der damaligen Nutzer wie Alkoholkonsum und Vermüllung. Die Jugendlichen hätten sich dort getroffen und gefeiert, ohne für Ordnung zu sorgen. Den neuen Anlauf für den „richtig schönen Raum mit ebenerdigen Fenstern“ begrüßt Lutterberg. Zuvor müsse das Bauamt allerdings noch die Einhaltung der aktuellen Brandschutzbestimmungen überprüfen – hoffentlich eine Formsache.

Von Kuno Mahnkopf

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