Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt Kaum zu begreifen
Die Region Duderstadt Kaum zu begreifen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:37 08.11.2009
Anzeige

Von Heinz Hobrecht

Manchmal kann ich es immer noch nicht recht begreifen, dass die Grenze auf ist. Viele Jahre hatte ich mit ihr beruflich zu tun, in meiner Zeit beim Bundesgrenzschutz in Duderstadt.

Als Streifenposten habe ich einmal miterlebt, wie Angehörige von der Brochthäuser Seite aus über den Todesstreifen hinweg das Begräbnis eines Verwandten in Zwinge beobachten mussten. Das Sperrgebiet war tabu. Für Nicht-Anwohner auch der Friedhof. Oft habe ich mir damals gewünscht, ein wenig mehr von dieser ganz anderen, fremden Welt jenseits des Metallgitterzaunes zu sehen. Nicht im Traum hatte ich daran gedacht, dass einmal die Grenze fallen könnte, dass es möglich sein würde, in die Dörfer zu fahren. Manchmal kann ich es immer noch nicht begreifen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit Ganztagsangeboten in verschiedenen Kindergärten und Krippenplätzen im Katholischen Kinderhort St. Georg ist das Betreuungspaket der Stadt in diesem Jahr stark ausgebaut worden. Über die Resonanz auf die Angebote und weitere Pläne sprach Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) jetzt bei Besuchen des Hortes und des Breitenberger Kindergartens.

06.11.2009

Von einer Schutzhütte für Wanderer auf dem Bunsenberg über ein Kluhs-Häuschen am Ortausgang Richtung Duderstadt bis hin zur örtlichen Friedhofskapelle – an mehreren Stellen in Fuhrbach lässt sich anschaulich das ehrenamtliche Engagement von Einwohnern verfolgen. „Dank ihrer Hilfe kann vieles realisiert werden, was sonst nicht möglich wäre“, sagt Ortsbürgermeister Klaus Ohse (CDU).

06.11.2009

Duderstadt. Ärger und Frustration im Ortsrat Duderstadt über den Rat der Stadt halten an. Die Wut im Ortsrat über den Beschluss des Stadtrates, eine Bürgerbefragung zur Fußgängerzone durchzuführen, hat noch zugenommen. Mit Blick auf die Abstimmung am 22. November werden Rat und Verwaltung der Stadt eine manipulative Fragestellung, organisatorische Mängel und handwerkliche Fehler vorgehalten.

06.11.2009
Anzeige