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Duderstadt Kiosk am Zob in Duderstadt ist neuer Jugend-Treffpunkt
Die Region Duderstadt Kiosk am Zob in Duderstadt ist neuer Jugend-Treffpunkt
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00:19 16.03.2013
Statt Bauwagen: Das Duderstädter Präventionsprojekt für Schüler am Zentralen Omnibusbahnhof (Zob) ist jetzt im früheren Kiosk auf dem Gelände untergebracht. Quelle: Blank
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Duderstadt

„Es geht trotzdem weiter, nur nicht so bunt“ erklärt Karl-Robert Müller von der Duderstädter Polizei. „Die Jugendlichen wissen, dass wir jetzt hier sind, nur die Erwachsenen denken, weil der Bauwagen weg ist, gibt es auch das Projekt nicht mehr.“ Dabei hat das Bauwagenprojekt nur eine neue Unterkunft: den leerstehenden Kiosk am Zob.

Wartezeit auf den Bus hier verbringen

Seit dem Jahr 2002 existiert das Projekt, das von der Aufsuchenden Jugendarbeit des Landkreis Göttingen und der Stadt Duderstadt ins Leben gerufen wurde. Jugendliche und Schüler können nach der Schule die Wartezeit auf den Bus hier verbringen, finden auch Ansprechpartner bei Problemen in der Schule oder mit Freunden: Sabrina Richard und Malte Reinke-Dieker von der Aufsuchenden Jugendarbeit des Landkreis haben das Projekt am neuen Standort von Philipp Rösener übernommen.

Bei der Übergabe der neuen Räume am Mittwoch bedankte sich Bettina Steinmetz im Namen von Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) stellvertretend für alle Beteiligten bei Stadtjugendpfleger Günther Lutterberg sowie dem Landkreis für die Übernahme von Kosten. „Ich freue mich, dass auch die Polizei Duderstadt dieses Projekt tatkräftig unterstützt“ betonte Steinmetz. „Als Freund und Helfer ist die Polizei immer Ansprechpartner bei Sorgen und Problemen“, so Polizeichef Otto Moneke. Es sei lobenswert, dass dieses Projekt seit dem Jahr 2002 dauerhaft betrieben und von den Schülern gut genutzt werde. „Die Nachhaltigkeit ist sehr gut, an jedem Schultag ist jemand da“, betonte Moneke, der sich für die Arbeit mit Jugendlichen engagiert.

Mehr Luxus

Die neue Unterkunft ist laut Steinmetz eine „feste Stelle mit mehr Luxus“. Eine Außengestaltung des Kiosks ist schon in Planung. Doch selbst wenn es annähernd so bunt wird wie der Bauwagen, ist der Name „Bauwagenprojekt“ doch überfällig. „Nach einem neuen Namen wird noch gesucht. Vielleicht können wir ja eine Ausschreibung machen, damit die Kids ihre Ideen beitragen können. Ein Sponsor könnte Preise zur Verfügung stellen, damit die beste Idee prämiert werden kann“, schlug Richard vor. Ab sofort steht der Kiosk für alle Jugendlichen offen.

Von Helena Gries

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