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Duderstadt Otto bleibt Vorsitzender im Untereichsfeld
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19:21 25.11.2018
Mitglieder aus 22 Kolpingsfamilien beteiligten sich an der Generalversammlung des Kolping-Bezirksverbandes Untereichsfeld in Mingerode. Quelle: Foto: Franke
Mingerode

Mit 110 Teilnehmern und 22 Bannern war die Generalversammlung äußerst gut besucht. „110 Anmeldungen hatten wir schon seit vielen Jahren nicht mehr“, freute sich Schriftführer Hans-Georg Kopp aus Mingerode, der ebenfalls in seinem Amt bestätigt wurde. Die Kolpinger begannen die Versammlung mit einer Messe mit Bezirkspräses Matthias Kaminski in der St.-Andreas-Kirche in Mingerode. „Es war wunderschön in der Kirche und auch auf dem Saal“, drückte auch der frühere Vorsitzende Walter Schum aus Bilshausen seine Freude über die rege Teilnahme aus. „Wenn alle Kolpingsfamilien mit Banner einziehen, geht einem das Herz auf.“ Es sei ein Zeichen für den Eichsfelder Kolpingzusammenhalt.

Generalversammlung des Kolping-Bezirksverbandes Untereichsfeld in Mingerode Quelle: Rüdiger Franke

“Wo Kolping draufsteht ...“

Ortsbürgermeister Pascal Schwedhelm zog in seinem Grußwort eine Parallele zwischen dem Ort Mingerode und Kolping. „Das passt gut zusammen“, sagte er. „Wo Kolping draufsteht, ist ehrenamtliches Engagement drin.“ Und auch in Mingerode laufe viel über Ehrenämter. „Adolph Kolping hätte seine Freude an Mingerode gehabt“, war er sich sicher. In Richtung der großen Politik forderte er, dass das Ehrenamt nicht mit zu vielen Auflagen erschwert werde. Wichtig sei, in den Dörfern Lösungen für den demografischen Wandel zu finden. Die kleinen Orte müssten aus technischer Sicht mit den großen Städten konkurrieren, aber die Entschleunigung des dörflichen Lebens behalten.

Generalversammlung des Kolping-Bezirksverbandes Untereichsfeld in Mingerode Quelle: Rüdiger Franke

Grußworte

Grußworte sprachen auch der Landtagsabgeordnete Thomas Ehbrecht und der Diözesan-Vorsitzende Andreas Bulitta. Ehbrecht sagte, dass Kirche und Politik nicht zu trennen seien – allein, weil die Kirche so viele Ehrenämter übernehme. Er lud aber auch schon zu den Eichsfeldtagen ein, die vom 26. bis 28. Juni 2020 in Obernfeld ausgerichtet werden.

Wiederwahl

Wiederwahl war eines der am häufigsten benutzten Worte des Tages. So wurden Ottos Stellvertreter Michael Nachtwey, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Desingerode, und Andrea Wiegmann, Vorsitzende in Rüdershausen, ebenso in ihren Ämtern bestätigt wie auch Bezirkspräses Matthias Kaminski (Gieboldehausen). Neu gewählt werden musste hingegen der Kassenwart. Nach 18 Jahren trat Wolfgang Engelhardt (Bilshausen) nicht mehr an. Matthias Heine, Vorsitzender in Krebeck, schlug seine Kassenwärtin Susanne Engelhardt vor.

Generalversammlung des Kolping-Bezirksverbandes Untereichsfeld in Mingerode Quelle: Rüdiger Franke

Durch die Wahl von Susanne Engelhardt wurde der Posten im Handlungsfeld „Internationale Partnerschaft“ frei, den Anja Schmalstieg (Rüdershausen) übernahm. Die Handlungsfelder „Ehe und Familie“ sowie „Gesellschaft und Politik“ führen Renate Kopp (Seulingen) und Holger Sommerfeld (Weste­rode) weiter. Vakant blieben hingegen das Handlungsfeld „Bewahrung der Schöpfung“ ebenso wie die Jugendarbeit. Zu letzterem schlug Hubert Dornieden aus Mingerode vor, zu überlegen, ob nicht ähnlich wie in der Seniorenarbeit alle zwei Monate ein Treffen angeboten werden könne. Die Seniorenarbeit bleibt in den Händen von Günther Goldmann (Seeburg), der weiter Unterstützung von Ralf und Rosel Anker (Werxhausen) und Elmar und Marianne Diedrich (Rüdershausen) erhält. Die Öffentlichkeitsarbeit leistet Gerhard Germeshausen für weitere drei Jahre.

Wolfgang-Freter-Medaille

Bulitta ehrte abschließend die Rüdershäuser Vorsitzende Wiegmann mit der Wolfgang-Freter-Medaille. Sie habe vor vielen Jahren Verantwortung übernommen und ihr sei dabei der Spagat zwischen der Tradition und neuen Wegen gelungen.

Andreas Bulitta ehrt Andrea Wiegmann mit der Wolfgang-Freter-Medaille. Quelle: Rüdiger Franke

Von Rüdiger Franke

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