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Duderstadt Pfarrzentrum auf Prüfstand
Die Region Duderstadt Pfarrzentrum auf Prüfstand
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00:15 25.10.2016
Von Kuno Mahnkopf
Allein die Behebung der Feuchtigkeitsschäden im Pfarrzentrum würde 60 000 Euro kosten. Quelle: OT
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Tiftlingerode

Allein die Behebung der Feuchtigkeitsschäden im Pfarrzentrum würde 60 000 Euro kosten. Mit den Sanierungs- und Modernisierungvorschlägen der Kolpingfamilie könnten die Kosten auf bis zu 200 000 Euro anwachsen. Auf der Wunschliste stehen Toilettensanierung, Barrierefreiheit, Küchenerweiterung, Raumteiler, ganzjährige Terrassenutzung  und energetische Sanierung für das 1982 erbaute Pfarrzentrum. 

Derzeit ist aber nicht einmal die Trockenlegung finanzierbar, und vom Bistum ist kein Geld zu erwarten. Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU) ist dennoch ebenso optimistisch wie Propst Bernd Galluschke, dass ein „Leuchtturmprojekt“ möglich wäre. Dafür ist allerdings noch viel Vorarbeit nötig, mit der jetzt eine Gruppe aus Vertretern von Kirchenvorstand und -gemeinderat, Ortsrat, Kolping und Vereinen beginnen will. Ziel ist die Erstellung eine neuen Nutzungskonzeptes, um im kommenden Jahr einen Antrag für das Dorfentwicklungsprogramm stellen zu können.

Goebel sieht eine Chance, bei einer Doppelnutzung durch Kirche und Öffentlichkeit bis zu 70 Prozent Fördermittel zu bekommen. Auch Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) ermutigt dazu, „ergebnisoffen Varianten für das Pfarrzentrum durchzusprechen“. Für die Weiterentwicklung des Gebäudes im Eigentum der Kirche seien rechtliche Voraussetzungen, ein partnerschaftliches Nutzungskonzept, Koordination und Folgekosten zu klären, weitere kommunale Gebäude wie das Bürgerhaus in ein Gesamtkonzept einzubeziehen. 

Trotz der Sparvorgaben des Bistums Hildesheim, das bundesweit die meisten Kubikmeter umbauten Raumes für Pfarrhäuser hat, hält auch Galluschke ein Gemeinschaftsprojekt für realisierbar. „Der hohe Zusammenhalt ist die Stärke Tiflingerodes“, meint der Propst: „Das Projekt von Kirche und Kommune hätte Vorzeigecharakter.“

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