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Duderstadt Kreis Göttingen billigt Pläne für Duderstädter Umgehung
Die Region Duderstadt Kreis Göttingen billigt Pläne für Duderstädter Umgehung
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00:35 26.04.2015
Quelle: Vetter (Symbolbild)
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Göttingen/Duderstadt

Verwiesen wird auf das „Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises“ mit der Einstufung als „Vorranggebiet für Hauptverkehrsstraße“. Die Trassenführung sei raumordnerisch abgestimmt.

In der Ausschusssitzung am Dienstag erneuerten die Grünen ihre grundsätzliche Kritik an dem voraussichtlich 60 Millionen Euro teuren Bauvorhaben. Die Planung gehe angesichts geringerer Verkehrszahlen von falschen Voraussetzungen aus, sagte Volkmar Kießling. Die neue Straße sei „schlichtweg überflüssig“. „Wir wollen, dass das Vorhaben nicht wieder in den vordringlichen Bedarf kommt“, erklärte der Abgeordnete.

Da die Stellungnahme nur als Mitteilung eingestuft war, gab es keine weitere Debatte und keine Abstimmung. Die Pläne für das Planfeststellungsverfahren auf niedersächsischer und thüringischer Seite liegen noch öffentlich aus.  
Der erste Umgehungsabschnitt um Westerode bis zum Euzenberg soll im Oktober für den Verkehr freigegeben werden. Die Umgehung soll von einem Kreisel im Industriegebiet an Tiftlingerode und Gerblingerode vorbei durch einen fast 400 Meter langen Tunnel durch den Pferdeberg weitergeführt werden und hinter Teistungen und Ferna wieder auf die alte B 247 treffen. Der Landkreis weist in seiner Stellungnahme auch auf die Altdeponie Gerblingerode hin und fordert, dass zum Schutz des Rotmilans zwischen 15. März und 15. Mai nicht am Pferdebergtunnel gearbeitet werden dürfe. ft

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