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Duderstadt Inspirationen für Weihnachtsgeschenke
Die Region Duderstadt Inspirationen für Weihnachtsgeschenke
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16:00 28.10.2018
Petra Störmer aus Bad Lauterberg betrachtet die Holzhäuschen von Tobias John aus Northeim beim Kunsthandwerkermarkt „Inspiriert“ im Pfarrheim von St. Cyriakus in Duderstadt. Quelle: Eichner-Ramm
Duderstadt

„Inspiriert“ – der Titel des Kunsthandwerkermarktes am Wochenende im Pfarrheim St. Cyriakus in Duderstadt, gilt auch für die fast 2000 Besucher. Viele fanden hier Geschenke oder Deko.

Zum nunmehr 23. Mal hat das Organisationsquartett aus Michaela Wesselak, Ina und Irena Bickel sowie Gerdi Breuksch den Kunsthandwerkermarkt auf die Beine gestellt. 40 Aussteller aus den Regionen Eichsfeld, Göttingen, Harz und Weserbergland präsentierten in den Räumen und im Garten des Pfarrheims von St. Cyriakus ihr Produkte. Viele von ihnen seien schon sehr lange dabei und hätten schon ihre Stammkundschaft, berichtete Ina Bickel. Sechs Anbieter von kunsthandwerklichen Dingen waren das erste Mal dabei.

Einer von ihnen war Tobias John. Der Northeimer hat im Untergeschoss allerlei Holzhäuschen aufgebaut – hübsch bemalt und auf größeren Holzstücken zu einer Miniaturstraße drapiert, oder dekorativ im Bilderrahmen. „Das ist mein Hobby“, sagt er. Auf Märkte wie dem in Duderstadt gehe er erst seit diesem Jahr. Seine Häuschen kommen an. Beispielsweise zeigte sich Petra Störmer aus Bad Lauterberg angetan von Johns Idee. „Ich liebe Holzprodukte“, sagte die Kindergärtnerin. Kunsthandwerkermärkte besuche sie gerne, um sich inspirieren zu lassen. Sehr am Herzen lägen ihr wenn für die Produkte etwa Materialien recycelt wurden oder aber aus Naturprodukten entstanden sind.

Qualität der Produkte ist wichtig

Bei der Auswahl der Aussteller für den zweitägigen Marktes werde Wert auf Qualität der Produkte gelegt, betonten Wesselak und Bickel. „Wir schauen uns die Sachen vorher an oder lassen uns Fotos schicken“, sagte Ina Bickel. Ein weiteres Kriterium sei, dass außer dem Niveau der Ausstellungsstücke sich diese auch zum Mitnehmen eignen. Außerdem sollte Preis und Leistung stimmen.

Eindrücke vom Sonntag aus dem Pfarrheim St. Cyriakus

Wesselak nannte eine weitere Voraussetzung, um als Hobbykünstler mit einem Stand beim Duderstädter Kunsthandwerkermarkt vertreten zu sein: „Die Produkte müssen handgemacht sein und dürfen nicht zugekauft werden.“ Außerdem soll der Markt eine gute Mischung bieten. „Wir achten auch auf Sozialverträglichkeit“, sagte Wesselak. Bickel: „Wir versuchen hier eine gute Atmosphäre für alle zu schaffen und liebevoll miteinander umzugehen.“

Feedback der Kunden positiv

Das Konzept der Duderstädter Organisatorinnen kommt offenbar bei Besuchern wie Ausstellern an. „Das Feedback der Kunden ist sehr positiv“, hat Wesselak festgestellt. Romy Urban aus Osterode hat den Marktbesuch mit einem Ausflug verbunden. Beim Stöbern an den Ständen wurde sie auch fündig, wie sie berichtete. Ohrringe und eine Holzschale für sich, und eine Seife vielleicht als Geschenk, zählte sie auf. Bei Kunsthandwerkermärkten allgemein sei zu unterscheiden, was Kunsthandwerk und was Kitsch sei, sagte Urban. „Hier sind es gut ausgesuchte Sachen“, lobte sie. „Es funktioniert nicht, wenn man 15 Stände mit selbstgestrickten Socken hat“, so die Osteröderin.

Geschenke fand auch Detlef Offelmann beim Bummel über den „Inspiriert“-Markt im Pfarrheim – für den Enkel einen Pullover, außerdem einen Engel und eine Schmuckschatulle. Der Duderstädter lobte den Markt, „weil man hier wenigstens etwas bekommt, was es im Laden nicht zu kaufen gibt, eben nichts von der Stange“. Ähnlich äußerte sich auch Nicole Merz, die mit ihren Kindern Justus (11) und Ava (4) Waldorf-Püppchen für den Jahreszeitentisch erstanden hat. „Der Markt ist toll, weil hier das kleine Handwerk gefördert wird und nicht bei Amazon bestellt wird“, sagte sie.

Von Britta Eichner-Ramm

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