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Duderstadt Lindau soll wieder Flecken werden
Die Region Duderstadt Lindau soll wieder Flecken werden
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18:13 24.06.2011
Lindau

Anlass für den Antrag von Ortsratsmitglied Godehard Brodhun (SPD) war ein Zeitungsbericht. Im Rahmen der Heimatserie „Wir im Eichsfeld“ hatte das Tageblatt auf die Aussage des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes hingewiesen, die abgelegte Bezeichnung „Flecken“ könne auf Antrag jederzeit wieder eingeführt werden. „Als ich den Beitrag gelesen habe“, erklärt Brodhun, „war ich begeistert. Ich war schon als Kind stolz darauf, in einem Flecken zu wohnen.“ Dementsprechend groß sei die Enttäuschung gewesen, als die Bezeichnung 1973 wegfiel. Der 50-Jährige leistete mit Hilfe seines Bruders, dem ehemaligen Lindauer Ortsheimatpfleger Rudolf Brodhun, die nötigen Recherchen – die Fraktion und der Ortsrat seien gleichermaßen angetan gewesen von dem Vorschlag, sagt Brodhun.

Die vorbereitenden Schritte zur Namenserweiterung wird die Gemeinde Katlenburg-Lindau einleiten. Als Flecken wurden in früheren Zeiten jene Gemeinden bezeichnet, die das Recht hatten, Märkte auszurichten.

Mit Interesse nahmen die Ortsratsmitglieder zudem die Vorstellung der Rahmenplanung für die Stadtsanierung des Ortskernes durch Vertreter des Büros Braun entgegen. Es handelt sich um eine sehr langfristig angelegte Konzeption, die sogar die angestrebte Ortsumgehung mit einbezieht. Aktuell, so Schmidt, lasse sich feststellen, dass die Neugestaltung des Kirchumfeldes fast abgeschlossen sei, ebenso gebe es Planungen für einen neuen Brunnen in Nachbarschaft des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses.

Noch in diesem Jahr soll die Festhalle auf dem Freizeitgelände ein neues Dach erhalten, nachdem die alte Zeltkonstruktion im Winter durch hohe Schneelast eingestürzt war. Das neue Dach wird wesentlich stabiler sein und kann aus Ortsratsmitteln finanziert werden. Gedeckt wird es mit so genannten Trapezblechen.

Von Seiten der Anlieger der Schützenallee kam heftige Kritik an der geplanten Sanierung der Straße. Das werde dazu führen, dass der Verkehr auf diesem Streckenabschnitt wesentlich schneller werde. Derzeit trügen diverse Schlaglöcher entscheidend zur Verkehrsberuhigung bei. Außerdem würden durch einen Ausbau der Schützenallee die Zufahrten zu den Grundstücken behindert. Das Thema soll noch einmal geprüft werden.

(sr/epw)

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