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Duderstadt Verkehrsschau an 24 Punkten in Duderstadt
Die Region Duderstadt Verkehrsschau an 24 Punkten in Duderstadt
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00:32 06.05.2018
Fahrradspezifische Verkehrsschau in Duderstadt Quelle: Rüdiger Franke
Duderstadt / Gerblingerode / Westerode

Die Stadt Duderstadt sei wie andere Kommunen auch aus der Sicht eines Fahrradfahrers begutachtet worden, erklärte Sebastian Schulze, Projektbeauftragter des Landkreises. Die Verkehrsschau erfolge, um mögliche Brennpunkte zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Außer Schulze für den Landkreis nahmen für die Stadt Duderstadt Fachdienstleiterin Sabine Holste-Hoffmann und ihre Mitarbeiterin Sabine Kewitz sowie der Fahrradbeauftragte Ulrich Werner an der Schau teil. Hermann Hesse vertrat als Vorsitzender den Fachausschuss des Rates. Jochen Mitschke und Wolfgang Hirschfeld waren als Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) an der Begehung beteiligt. Für die Polizei ging Hermann Niesen, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes mit. Weitere Teilnehmer waren Dieter Heise als Leiter der Straßenmeisterei Herzberg sowie die Ortsbürgermeister Manfred Otto für Duderstadt, Dieter Thriene für Gerblingerode und Bernward Vollmer für Westerode.

Fahrradspezifische Verkehrsschau in Duderstadt Quelle: Rüdiger Franke

Zukunftsfähiges Verkehrskonzept

Seit 2014 arbeitet der Landkreis Göttingen an der Aufstellung eines zukunftsfähigen Verkehrskonzepts für den Radverkehr. Dabei steht im Mittelpunkt, das Radverkehrsnetz auf Verkehrssicherheit zu überprüfen. Im Februar 2016 wurden auf einer Konferenz in Krebeck die unterschiedlichen Gutachten dazu vorgestellt. „Der Schwerpunkt liegt auf den Ortsdurchfahrten der meist frequentierten Orte“, erklärte Ulrich Werner. Das seien im Bereich der Stadt Duderstadt die Ortschaften Duderstadt, Gerblingerode und Westerode. Untersucht wurden nur Maßnahmen, die ohne großen Aufwand umzusetzen seien – wie Furten, Schilder oder Piktogramme. Nachdem die Kommunen Gelegenheit hatten, Stellung zu nehmen, beschloss der Kreistag am 21. Juni 2017 den Masterplan sowie gleichzeitig ein Förderprogramm für Maßnahmen. Der Landkreis zahlt einen Zuschuss von 50 Prozent, zuzüglich können weitere Fördermittel akquiriert werden.

Fahrradspezifische Verkehrsschau in Duderstadt Quelle: Rüdiger Franke

Einfahrten sicherer gestalten

Während der Verkehrsschau wurden insgesamt 24 Punkte betrachtet, zu denen es im Gutachten Verbesserungsvorschläge gibt. Manche Punkte seien intensiv diskutiert worden, an anderer Stelle seien die Maßnahmen als nicht notwendig erkannt worden, wie Holste-Hoffmann erklärt hatte. Am Adenauerring am Jugendgästehaus habe der Gutachter einen beidseitigen Schutzstreifen eingetragen hatte, wie Werner ein Beispiel nannte. Die Teilnehmer der Verkehrsschau seien sich dort aber einig gewesen, dass die gemeinsame Rad-/Fußweg-Regelung ausreiche. Anders sehe die Situation zum Beispiel im Bereich der Max-Näder-Straße, Industriestraße und den Wolfsgärten aus. Hier gebe es viele Einmündungen und Überquerungen. Auch müsse erarbeitet werden, an welchen Stellen Einfahrten sicherer gestaltet werden können.

Handlungsvorschlag erarbeiten

Die Teilnehmer diskutierten, wo Furten eingezeichnet werden müssen und wo vielleicht auch Verkehrsschilder missverständlich seien. „Wir müssen für die Kommune nun schauen, was wir umsetzen wollen“, sagte Werner. Dafür werde ein Handlungsvorschlag zur Realisierung der machbaren Vorhaben erarbeitet. Danach gelte es, schnellstmöglich Fördermittel zu akquirieren, damit der Rat die entsprechenden Maßnahmen beschließen könne.

Von Rüdiger Franke

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