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Duderstadt Umwandlung soll Verwaltungsbau in Duderstadt ermöglichen
Die Region Duderstadt Umwandlung soll Verwaltungsbau in Duderstadt ermöglichen
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00:18 17.06.2018
Wegen des geplanten Baus eines Verwaltungsgebäudes auf dem Grundstück Hindenburgring 43 in Duderstadt soll der Bereich nördlich der Straße in ein Mischgebiet umgewandelt werden. Quelle: Rüdiger Franke
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Duderstadt

Ein geplantes Verwaltungsgebäude, das am Hindenburgring auf dem Grundstück mit der Nummer 43 entstehen soll, bildet den Hintergrund für die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans. In dem neuen Gebäude könnten bis zu 45 Arbeitsplätze entstehen. Darüber hinaus würde wahrscheinlich auch die gleiche Anzahl an Parkplätzen angelegt. Ein Unternehmen, dass sich in dem Bereich ansiedeln will, müsse sich in die nähere Umgebung einfügen. Das sei aber bei einem solchen Bauvorhaben nicht gegeben. Derzeit überwiegt im Bereich zwischen Hindenburgring und Sulbig die Wohnnutzung. Das geplante Verwaltungsgebäude stelle eine andere Dimension als die bislang vorhandenen Gewerbenutzungen dar. Gleiches gilt für das erforderliche Stellplatzangebot.

„Kleiner Stadtumbau“

Die Verwaltung der Stadt Duderstadt erwartet, dass mit Aufstellung des Bebauungsplanes „Hindenburgring“ eine Art „kleiner Stadtumbau“ ermöglicht werden könne – an der „Nahtstelle“ zwischen Historischer Altstadt einschließlich Mauer, Wall, früherer Wallgraben einerseits und den entwickelten „neuen Wohngebieten“ andererseits. Dort könne es „Duderstadt als lebendigem, attraktiven und nachgefragten Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum gut zu Gesicht stehen, städtebaulich und architektonisch zeitgemäße, neue Akzente zu ermöglichen“.

Tür aufmachen

In der Begründung zur Beschlussvorlage seien eventuelle Folgen genannt zum Beispiel durch weitere Umnutzungen, sagte Jochen Mitschke (Grüne). „Machen wir das vielleicht eine Tür auf?“, fragte er. Welche Branchen seien dort möglich, welche Möglichkeiten habe der Einzelhandel? Stadtplaner Rudolf Wengerek erwiderte, dass dort nur Gewerbe sich ansiedeln dürfe, welches das Wohnen nicht beeinträchtige. Handelsnutzung oder Dienstleistungen wären aber möglich. Der Hindenburgring sei doch eigentlich schon ein Mischgebiet mit Tankstelle, Badhandel und zwei Zahnärzten, sagte Thomas Rössing-Schmalbach (CDU). Mit der Zustimmung würde jetzt der rechtliche Rahmen geschaffen.

Berichtigung im Nachgang

Die Absicht, am Hindenburgring ein Mischgebiet auszuweisen, erfordert eigentlich zugleich die Änderung des Flächennutzungsplans, weil die dort dargestellte Wohnbaufläche durch Bebauungsplan nicht zu einem Mischgebiet entwickelt werden kann. In einer Vorprüfung möglicher Umweltauswirkungen wird aber geklärt, ob der Bebauungsplan als Plan der Innenentwicklung aufgestellt werden kann. Das würde bewirken, dass der Flächennutzungsplan im Nachgang als Berichtigung angepasst werden kann.

Von Rüdiger Franke

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