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Duderstadt Närrisches Treiben in Hilkerode, Wollbrandshausen und Westerode
Die Region Duderstadt Närrisches Treiben in Hilkerode, Wollbrandshausen und Westerode
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00:17 13.02.2013
Hunderte Zuschauer bejubeln aufwändige Motivwagen und fantasievolles Fußvolk: In Hilkerode bieten die Euro-Krise und Dauerbaustellen ebenso Grund zum Lachen wie bunte Kostüme. Quelle: Walliser
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In Hilkerode waren die aufwändigen Motivwagen inspiriert von aktuellen Themen. Respektlos nahmen sie die Euro-Krise, oder die Dauerbauarbeiten am Berliner Flughafen und Stuttgarter Bahnhof auf die Schippe. Den Anfang des Umzugs mit rund zwanzig Gruppen machte der Mottowagen unter dem Thema „Dschungelcamp“.

Besonders beklatscht wurden anschließend der Wagen „Griechenland ist abgebrannt“ sowie die Hilkeröder Frauengruppe, die sich als fleißige Bienen präsentierten. Dass während des Karnevals die Bewohner unterschiedlicher Dörfer näher zusammenrücken, demonstrierten Breitenberger, die am Umzug ihrer Nachbarn teilnahmen.

Den Hilkeröder Faschingsumzug bevölkerten außerdem große Krümelmonster, Bauarbeiter, Teletubbies, Cowboys und Indianer sowie lebensgroße Schoko-Bons und FBI-Polizisten. Zu den größten Themenwagen zählte ein zwei Stockwerke hohes Vampir-schloss. Unter dem Sinnspruch „Vampir sein ist nicht schwer, die EU saugt uns leer“ trieben schaurig anzusehende Blutsauger ihr Unwesen und beschenkten die Menge mit Bonbons und Schokolade.

Fantasievoll verkleidet führte der Spielmannszug aus Ebergötzen den Umzug in Wollbrandshausen an. Die kleine Raupe Nimmersatt schlängelte sich hinterher, begleitet von vitaminreichem Obst. Im Zug auch die Fahne des „Gerichtsortes seit 1890“ – die traditionelle Piepgössel-Rasur warf so schon einmal ihren Schatten voraus. Den Abschluss bildete ein Motivwagen des Nachbarortes Krebeck mit Hühnern und Hahn.

Klein aber fein war der Umzug in Westerode. Dem Prinzenpaar Annette I. und Markus II. folgten zwar nur wenige Wagen, die waren dafür um so dichter besetzt. Insbesondere rund um ein fahrbares Märchenschloss gruppierten sich viele Kinder, die Bonbons und Popcorn-Tüten den Schaulustigen zuwarfen.

Und auch auf dem Wagen des Kindergartens Westerode drängelten sich kleine und große Narren. Männer in schwarzen Strumpfhose und rosafarbenen Accessoires sowie eine Gruppe Frauen in asiatischen Gewändern zogen die Blicke auf sich. Autofahrer auf der gesperrten Bundesstraße 446 warteten geduldig, bis der bunte Zug vorüber war.

Von Elisa von Hof, Birgit Freudenthal und Ulrich Lottmann

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