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Duderstadt Neue Halle für die Candle Factory
Die Region Duderstadt Neue Halle für die Candle Factory
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00:17 24.04.2017
Geschäftsführer Dennis Gödeke, Bürgermeister Wolfgang Nolte und Jürgen Germerott, Leiter Fachdienst Baufaufsicht, (von links) besprechen die Pläne der neuen Halle. Quelle: Franke
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Duderstadt

Als ein „Zeichen für das wirtschaftliche Leben der Stadt“ bezeichnete Nolte die Übergabe der Genehmigung. Er sei dankbar, dass Gödeke ein Unternehmen im ländlichen Raum aufgebaut habe und nun investiere. „Sie haben eine Marktlücke erspürt“, beschrieb Nolte den Expansionskurs des Unternehmers.

Rund 650 000 Kerzen im Jahr

Am 1. September 2006 hatte Dennis Gödeke mit seinem Vater Klaus Gödeke die Kerzenfabrik gegründet. Schon bald hätten Dennis Gödeke, seine Eltern und eine Teilzeitkraft nicht mehr gereicht, um der Nachfrage gerecht zu werden, so der Nesselröder. Und die Nachfrage nach den ausschließlich in Handarbeit produzierten Kerzen stieg weiter an. 2016, im zehnten Jahr des Bestehens, produzierten die mittlerweile 21 Mitarbeiter, zum Teil in Teilzeit, rund 650 000 Kerzen.

Neun Außendienstmitarbeiter hatten dazu beigetragen, dass die Produkte bundesweit bei mehr als 2000 Einzelhändlern vom kleinen Teeladen bis zum großen Möbelmarkt zu erwerben sind. „Darüber hinaus sind wir mittlerweile auch verstärkt in Österreich vertreten“, so Gödeke. Weitere Kunde gebe es in Dänemark, Schweden und den Niederlanden. „Und jetzt sind wir auch in der Schweiz ins Gespräch gekommen.“

 Verkaufsraum geplant

Obwohl schon die Produktionszahlen schon beeindrucken, sagt Gödeke, dass das Unternehmen derzeit durchaus noch mehr machen könnte. „Die Nachfrage ist da“, erzählt er. „Es mangelt einzig und allein am Platz.“ Deshalb erwarb er von der Stadt die Fläche Am Steinmecke 9 in Nesselröden, um eine größere Halle zu bauen. „Zurzeit stehen uns knapp 500 Quadratmeter zur Verfügung“, sagt er über die aktuelle Halle Am Steinmecke 5. Die soll später als Lager dienen. Die neue Halle mit einer Fläche von rund 1000 Quadratmeter beherbergt dann die Produktion und den Versand. Hinzu kommt ein Verwaltungs- und Sozialtrakt von rund 250 Quadratmetern. Integriert werden soll ein Verkaufsraum mit festen Öffnungszeiten. In der neuen Halle soll die Mitarbeiterzahl in den kommenden Jahren auf 25 erhöht werden. Der Umzug ist für den Herbst geplant.

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