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Duderstadt Neuer Standort für Niedersachsenross
Die Region Duderstadt Neuer Standort für Niedersachsenross
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00:19 29.09.2017
Begehung für neuen Standort der Niedersachsenrossskulptur in der Bahnhofstraße am Wall. Quelle: Arne Bänsch
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Duderstadt

Mehrere Künstler um Sabine Tippach und Hannelore Mitschke ten bokkel haben das Niedersachsenross als Projekt zum Tag der Niedersachsen, der 2012 in Duderstadt ausgerichtet wurde initiiert. An dieses Ereignis erinnert die Skulptur am Herwig-Bönig-Platz im Schatten der Basilika St. Cyriakus immer noch. „Die Skulptur ist das einzige Kunstwerk, das noch vom Tag der Niedersachsen übrig geblieben ist“, sagt Mitschke ten bokkel. Am Haken hängend wurde es später an seinen jetzigen Standort gestellt.

Fünf Jahre nach seiner Erstellung muss das metallische Ross noch einmal umziehen. Sein Standort soll der Vollendung der Grenzbrunnentrilogie von Professor Karl-Henning Seemann dienen. Als dritte Station am Brehmelauf durch die Marktstraße ist nach dem Wiedervereinigungsbrunnen und dem Grenzpfahlbrunnen nun ein Brunnen geplant, der zwei Grenzer zeigt, die sich an der Grenze gegenüberstehen und sich gegenseitig beobachten. „Das macht natürlich Sinn, dass die Skulptur in der Fortsetzung der beiden schon stehenden an der Marktstraße aufgebaut wird“, sagt Mitschke ten bokkel schweren Herzens.

Wegen des Umzugs ging das Team des Vereins „Kunst bist Duderstadt“, dessen Vorsitzende Mitschke ten bokkel ist gemeinsam mit der Stadtverwaltung auf Standortsuche. Vier mögliche Plätze habe es gegeben, zwei hätten abschließend zur Wahl gestanden – der Neutorkreisel und ein ehemaliger Brunnen an der Ecke Bahnhofstraße / Sachsenring. „Wir haben mit dem Brunnen jetzt eine Lösung gefunden, mit der wir sehr gut leben können“, sagt Mitschke ten bokkel. Am Neutorkreisel wäre das Ross zwar sehr präsent gewesen, „aber wir hätten es nicht mehr bespielen können“.

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Das Niedersachsenross, eine Skulptur, die von mehreren Künstlern zum Tag der Niedersachsen in Duderstadt angefertigt wurde, bekommt einen neuen Standort.

Neben der Wallanlage habe es in den frühen 70er-Jahren eine tolle Brunnenanlage gegeben, erinnert sich Mitschke ten bokkel. „Ich hoffe, dass wir jetzt bei vielen Duderstädtern alte Erinnerungen wecken“, sagt sie. Der Brunnen sei schließlich direkt an der Straße sichtbar gewesen. Allerdings sei das Bassin mittlerweile mit Erde aufgefüllt und in den vergangenen Jahren auch ziemlich zugewuchert gewesen. „Das Team vom Bauhof hat den neuen Standplatz freigeschnitten“, sagt sie.

Mitschke ten bokkel ist überzeugt, dass der Umzug ein rundum tolles Projekt werde. „Das Pferd ist ein Bürgerpferd“, sagt sie. Und am neuen Standort sei es für die Bürger auch jederzeit erreichbar. Toll sei auch, dass an dem ehemaligen Brunnen auch noch alte Stromanschlüsse liegen würden. So ließe sich vielleicht sogar eine Illumination realisieren. Bei einer Ortsbegehung haben Vertreter der Stadtverwaltung und des Vereins ihre Gedanken über die Gestaltung des Platzes ausgetauscht. „Am neuen Standort werden wir noch Sitzgelegenhiten bekommen“, berichtet Mitschke ten bokkel, „zum Beispiel Quader aus Stein, Holz oder Metall.“ Dazu habe Bürgermeister Wolfgang NOlte (CDU) die Idee gehabt, dass das Pferd eine ausführliche Beschreibung bekommen solle. Diese soll auf einer wetterfesten Tafel für Spaziergänger und Besucher der Stadt zu lesen sein.

Von Rüdiger Franke

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