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Duderstadt Autofahrer in Mingerode zu schnell
Die Region Duderstadt Autofahrer in Mingerode zu schnell
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00:29 28.05.2018
Geschwindigkeitsmesstafeln sollen Autofahrer in Mingerode auf ihr Tempo aufmerksam machen. Quelle: Christina Hinzmann
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Mingerode

Derzeit zeigt an beiden Ortseinfahrten der Bundesstraße 247 jeweils eine Geschwindigkeitsmesstafel den Autofahrern das Tempo an, mit dem sie in den Ort fahren. Der Ortsrat habe die Anbringung angeregt, erklärter Pascal Schwedhelm (Gruppe UWM/SPD). „Solch eine Messanlage sorgt für eine kurzfristig Besserung“, beurteilte Manfred Görth (CDU) die Maßnahme positiv. Er äußerte die Idee, der Ortsrat könne selbst eine anschaffen, um diese dann an verschiedenen Stellen aufzubauen. Autofahrer würden dadurch auf ihr Fahrverhalten aufmerksam gemacht und würden meist ihre Geschwindigkeit anpassen.

Piktogramme aufmalen

„An Schilder halten sich die Leute nicht“, sagte Hans-Georg Schwedhelm (Gruppe UWM/SPD). Er nannte besonders die Hellbergstraße und die Lindenallee, für die Ideen geschaffen werden müssten. Deshalb regte er an, Piktogramme auf die Straßen aufzubringen, um Autofahrer deutlicher auf die Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam zu machen. Man müsse die Kosten dafür denen für Geschwindigkeitsmesstafeln gegenüberzustellen, ergänzte Sebastian Haase (CDU). Er denke aber, dass etwas Blinkendes eher auffalle.

Fahrbahnverengung abgelehnt

Eine Verengung der Fahrbahn durch das Aufstellen von Betonkübeln, die ebenfalls vorgeschlagen wurde, lehnte Haase jedoch ab, da es zum Beispiel für Landwirte in der Lindenallee schon jetzt nicht immer einfach sei, mit ihren breiten Fahrzeugen durchzukommen. Allerdings könne er sich auch Hartgummischwellen als Möglichkeit vorstellen. „Wir wollen die Bürger doch nicht schikanieren“, entgegnete Joachim Vetter (Gruppe UWM/SPD). Er könne sich vorstellen, dass vielleicht schon Schilder mit der Aufschrift „Achtung Radarkontrolle“ ausreichen könnten, um Autofahrer zum Langsamfahren zu animieren.

Erfolg messen

Der Ortsbürgermeister schlug vor, die Verwaltung zu beauftragen, den Einsatz von Piktogrammen und Geschwindigkeitsmesstafeln zu prüfen. Der Vorschlag wurde einstimmig beschlossen. Dazu regte Pascal Schwedhelm an, vor und nach einer solchen Maßnahme den Verkehr noch einmal mittels Seitenmessgerätes zu überprüfen, um einen eventuellen Erfolg aufzuzeichnen.

Unbürokratische Lösung

Doch vielleicht findet sich bereits bald eine unbürokratische Lösung, wie André Schwedhelm (Gruppe UWM/SPD) seinen Ortsratskollegen mitteilte. Eigentlich sei er dafür, den Kulturverein, der das Mingeröder Musikfestival ausrichtet, aus dem Ortsrat herauszuhalten. „Wir warten das Musikfestival ab“, sagte er. „Wenn alles nach Plan läuft, gibt es zwei Messgeräte.“ Im Kulturverein sei bereits über das Thema diskutiert worden. Mit dem Erlös habe der Verein unter anderem bereits die Grundschule und die Feuerwehr unterstützt. Aber auch die Sicherheit im Ort sei ein Bereich, den der Verein unterstützen wolle, so André Schwedhelm.

Neue Wassereinläufe

Gute Nachrichten hatte der Ortsbürgermeister bei zwei anderen Straßenthemen, die Wassereinläufe in der Lindenallee und der Bachstraße. Bei einem Vororttermin habe das Bauamt für die Südseite der Lindenallee einem weiteren Einlauf zugestimmt, weil sich das Wasser nach starken Niederschlägen staue. Auf der Nordseite werde ein weiterer Einlauf nicht für notwendig erachtet. Dies sei auch in der Bachstraße zunächst der Sachstand gewesen. Doch drei Tage nach dem Termin sei der Einlauf an Himmelfahrt übergelaufen, so dass jetzt doch ein neuer Einlauf eingebaut werden soll.

Von Rüdiger Franke

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