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Duderstadt Ratsfraktionen loben Etat und Einigkeit
Die Region Duderstadt Ratsfraktionen loben Etat und Einigkeit
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17:58 15.03.2019
Viel Geld will die Stadt Duderstadt in die Sanierung der Hallenbad-Technik investieren. Quelle: Eichner-Ramm
Duderstadt

Seit er dem Ratsgremium angehöre, habe er es erstmals erlebt, „das wir mit solch einer Harmonie und Einigkeit daran gearbeitet haben“, kommentierte der FDP-Fraktionsvorsitzende Thorsten Feike in seinem Statement zur Verabschiedung des Haushaltsplans 2019 und des Investitionsprogramms bis 2022. Wichtig sei, dass nachhaltig investiert werde. Das sei gut gelungen, so Feike und hoffte, dass sich das in Zukunft fortsetze.

„Riesenberg an Haushaltsresten“

Dass die Stadt inzwischen wieder die Möglichkeit habe, überhaupt zu investieren, war im Kern die Aussage von WDB-Ratsherr Lothar Dinges. In früheren Jahren hätten die Ratsmitglieder immer zu hören bekommen, dass gespart werden müsse. „Wir mussten manchen Kahlschlag hinnehmen“, betonte Dinges. Der WDB-Fraktionsvorsitzende Thomas Gerlach lobte den „ausgewogenen Haushaltsplan“, kritisierte aber „den Riesenberg an Haushaltsresten“, die sich aus den vergangenen Jahren auf fast sieben Millionen Euro summierten. Er drängte darauf, dass die Maßnahmen auch umgesetzt werden.

Handlungsbedarf bei Kultur und Tourismus

Heimatmuseum, Hallenbad, Feuerwehr, Hochwasserschutz – die SPD-Fraktionsvorsitzende Doris Glahn sagte anhand dieser Beispiele, es sei gut, dass all diese Bereichen bei den Investitionen berücksichtigt werden. „Vieles davon ist längst überfällig“, so Glahn weiter. „In diesem Jahr sehen wir erstmals im Investitionsplan den Willen“, die Projekte für unsere Stadt auch umzusetzen. Aber in den Bereichen Kultur und Tourismus bestehe noch Handlungsbedarf. Kultur sei ein harter Standort- und Tourismus ein stabilisierender Wirtschaftsfaktor.

Folgekosten im Blick behalten

Die Eckpunkte seien im Ausschuss besprochen worden, sagte Andreas Diedrich, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Dabei sei versucht worden, die wichtigen Maßnahmen in den nächsten Jahren umzusetzen. Was die Bereiche Kultur und Tourismus angehe, „wissen wir, dass wir uns in den folgenden Jahren da besser aufstellen müssen“, so Diedrich. Der Ratsvorsitzende Bernward Vollmer (CDU) wies darauf hin, dass vom Investitionsstau viele Kommunen betrofffen seien. Er sagte am Beispiel Hallenbad, dass aus der Investition auch Folgekosten von dauerhaft rund einer halben Million Euro jährlich anfallen.

Von Britta Eichner-Ramm

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