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Duderstadt Recycling für bequemen Sitz
Die Region Duderstadt Recycling für bequemen Sitz
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00:17 17.09.2016
Gabriele Koch, Theresa Wüstefeld, Marie Stollberg und Lydia Neugebauer (von links) erhalten von Geschäftsführer Hartmut Saenger einen Stapel Europaletten. Quelle: R
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Duderstadt

Lydia Neugebauer, Theresa Wüstefeld, Marie Stollberg und Gabriele Koch besuchen die zwölfte Klasse der Fachoberstufe Wirtschaft und Verwaltung und haben ein halbes Jahr Zeit, ihr schulbegleitendes Projekt umzusetzen. Das Ziel: „Wir sollen etwas erwirtschaften“, erzählt die 17-jährige Neugebauer. Sie sollen in kleinem Rahmen unter realen Bedingungen die Abläufe in der Wirtschaft kennenlernen - kurz gesagt: investieren und Erlöse erzielen.

Lounge-Möbel aus Euro-Paletten

Nach einem Fernsehbericht über Recycling stand für die vier jungen Frauen fest, dass dieses Thema ideal passt. „Wir haben uns im Internet darüber informiert, was für ein Produkt wir bauen können“, berichtet Wüstefeld von der Findungsphase. Während der Internetrecherche entdeckten die Schülerinnen verschiedene Möglichkeiten, ein Sofa herzustellen. „Wir haben uns für ein Modell aus Euro-Paletten entschieden“, erläutert Stollberg. Geplant sei eine Art Lounge-Sitz für die Terrasse, mit einer großen Sitzfläche für drei bis vier Personen.

Höchstbietender erhält den Zuschlag

Nachdem die Projektidee steht, stürzt sich das Quartett jetzt ins Abenteuer Handwerk, in dem sie nach eigenen Aussagen noch nicht allzu viele Erfahrungen gesammelt haben. Aber sie stehen nicht allein da. Als unterstützende Firma konnten sie den Weste­röder Baustoffhandel Saenger für das Projekt gewinnen. Von dem Unternehmen bekamen sie die Europaletten, die die Basis für das Sofa bilden sollen. Außer Sänger und den Eltern hat das Tabalugahaus Unterstützung im kreativen Bereich angeboten. Schließlich müssen ja auch noch die Sitzkissen gestaltet werden. Zurzeit sind die vier auf der Suche nach weiteren Firmen, die ihr Projekt unterstützen wollen. „Wenn das Sofa fertig ist, wird es in Westerode bei Saenger ausgestellt“, sagt Koch. Daneben soll eine Box stehen, in die die Interessenten ihre Gebote einwerfen können. Wer den höchsten Betrag bietet, erhält den Zuschlag.

Das Geld wollen die drei 17- und eine 18-Jährige nicht für sich behalten, sondern dem Tabalugahaus spenden. „Wir wollten ein Projekt in der Region unterstützen“, so Neugebauer. Wüstefeld ergänzt: „Wenn möglich, sollte das Geld in Duderstadt bleiben.“ Und da das Tabalugahaus auch Jugendliche in ihrem Alter anspreche, sei es das richtige Projekt, sagt Stollberg.rf

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