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Duderstadt Rund 400 Teilnehmer bei Diözesan-Männerwallfahrt
Die Region Duderstadt Rund 400 Teilnehmer bei Diözesan-Männerwallfahrt
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14:58 03.09.2017
Männerwallfahrt in Germershausen Quelle: Artmann
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Germershausen

„Wir leben in richtig spannungsvollen Zeiten“, sagte der Geistliche vor rund 400 Gläubigen. Er wolle damit nicht auf weltpolitische Szenarien anspielen. „Ich meine, dass wir in der Gesellschaft, in der wir leben, in eine tiefe Spannung hineingeraten sind.“ Aus der gefügten Christlichkeit, aus der sie gekommen sei, gehe sie zu einem neuen Weg, „der uns fremd ist an vielen Stellen“. Hennecke: „Wer hätte gedacht, dass es in Deutschland so schnell geht mit der rechtlichen Gleichstellung auch von anderen Formen von Ehe“, nannte er ein Beispiel. Dies mache deutlich, dass sich die Gesellschaft gewandelt habe.

Generalvikariatsrat Christian Hennecke predigt bei Männerwallfahrt in Germershausen. Quelle: Artmann

Hennecke erinnerte daran, „dass wir in einer grundsätzlichen Migrationsgesellschaft“ leben. Nicht nur Flüchtlinge von anderen Kontinenten kämen nach Deutschland. „Ein Drittel der katholischen Christen in unserem Bistum sind anderer Muttersprache und die Tendenz ist steigend“, betonte er. „Wir leben in Umbruchszeiten in Kirche und Gesellschaft“, meinte der Generalvikariatsat und sprach auch von einem „Klimawandel“ und von Zeiten, in der viele Menschen auf der Suche seien. Dabei spiele Gott eine wichtige Rolle. Hennecke schließe sich nicht der These an, dass das Evangelium und die Botschaft von Christus auf dem Rückzug sei.

Engagierte Christen verbreiten Evangelium

Engagierte Christen würden an „vielen Orten des Lebens“ versuchen, das Evangelium „mit ungeheurer Energie und Leidenschaft einzuschreiben in eine sich verändernde Welt“ Es gebe keine Grund, mit diese Botschaft des Evangeliums „in eine kritisch depressive, mangelobzessive Schleife zu laufen“. Stattdessen gebe es allen Grund auf die Möglichkeiten Gottes und seiner Gnade zu setzen.

Für Christen komme nur in Frage, darauf zu setzen, „was Gott heute an Segen für diese Welt wolle“. Sie seien berufen, „rauszugehen zu den Menschen in die anderen Welten, zu den anderen und ihre Welt zu verstehen“. Hennecke: „Wir werden nicht die, die wir sein sollen, wenn wir bleiben, wo wir sind“. Durch das Rausgehen werde die Welt „durch uns etwas erfahren können“. Bei Besuchen in den Pfarreien des Bistums sei ihm aufgefallen, „dass wir einen entschiedenen Hang zur Bestandswahrung haben.“ Dies sei aber „nicht unsere Sendung“.

Von Axel Artmann

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