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Duderstadt SED, Demokratie und Umwelt im Grenzlandmuseum in Teistungen
Die Region Duderstadt SED, Demokratie und Umwelt im Grenzlandmuseum in Teistungen
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15:07 10.09.2018
Das Grenzlandmuseum in Teistungen. Quelle: Mischke
Teistungen

Zwischen September und Dezember bietet das Team in Teistungen zu den drei Themen sieben Veranstaltungen an. Der Eintritt ist jeweils frei, teilt Mira Keune, Geschäftsführerin des Museums, mit.

Die 68er in West und Ost: Parallelen und Differenzen

Den Auftakt macht die Fachtagung „Grenzenloses ’68?“, die sich mit dem „globalen Zäsurenjahr 1968 zwischen Ost und West“ beschäftigt. Am Donnerstag, 20. September, diskutieren Experten und Zeitzeugen aus Erfurt, Göttingen und Prag in der Bildungsstätte unter anderem über Beziehungen zwischen den Protestbewegungen von 1968 in Ost und West? Welche Parallelen, Missverständnisse und Differenzen gab es?

Die Tagung richtet sich an historisch-politisch Interessierte. Lehrer aus Niedersachsen und Thüringen können sich sie als Fortbildung anerkennen lassen. Um Anmeldungen wird per E-Mail unter bildungsstaette@grenzlandmuseum.de gebeten.

Führungen am Tag der Einheit

Am Donnerstag, 27. September, informieren Mitarbeiter der Außenstelle Erfurt des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen über Möglichkeiten zur Akteneinsicht. Im Anschluss laden die Kooperationspartner zu einem Vortrag ein, der sich mit der Rolle von Anwälten in der DDR beschäftigt.

Am Mittwoch, 3. Oktober, feiert das Grenzlandmuseum den Tag der Einheit mit Führungen – auch auf dem Grenzlandweg. Am Nachmittag stellt die Mageburger Historikerin Dr. Konstanze Soch ihre Forschungen zu West- und Ostpaketen vor. Mit der Heinz Sielmann Stiftung wird die Dokumentation „Tiere im Schatten der Grenze“ in der Bildungsstätte präsentiert.

Glyphosat: Wie wirkt das Totalherbizid auf Tiere?

Mit der Veranstaltung „Glyphosat: Wie wirkt das Totalherbizid auf Tiere?“ widmet sich das Grenzlandmuseum Eichsfeld am Dienstag, 16. Oktober, einer aktuellen umwelt- und agrarpolitischen Diskussion. Die Referentin Prof. em. Monika Krüger ist Veterinärmedizinerin und leitete das Institut für Bakteriologie und Mykologie der Universität Leipzig.

An den Tag der Grenzöffnung 1989 erinnert das Museum traditionell am 9. November mit einer Wanderung auf dem beleuchteten Grenzlandweg. Im Anschluss findet die musikalische Lesung „Verborgene Wunden“ statt. Der Referent Dr. Karl-Heinz Bomberg geht darin auf die Auswirkungen politischer Verfolgung auf die Familien und die Nachkommen der Opfer ein.

„Von oben initiierte internationale Solidarität“

Die Plakatausstellung „Verordnete Solidarität – der Umgang mit ‚Fremden‘ in der DDR“ des Vereins Archiv Bürgerbewegung Leipzig behandele Aspekte der laut Keune „von oben initiierten internationalen Solidarität und der verfehlten Asyl- und Ausländerpolitik der DDR“. Zur Eröffnung am 15. November werde es einen Vortrag zum Thema Rechtsextremismus in der DDR geben.

Den Abschluss des Halbjahresprogrammes bildet am 6. Dezember der Vortrag „Alternative zum Kapitalismus? Möglichkeiten und Grenzen der realsozialistischen Wirtschaft“. Prof. Werner Plumpe von der Goethe-Uni Frankfurt beleuchte „die Möglichkeiten und Grenzen der realsozialistischen Wirtschaft“.

Der Eintritt ist für die Veranstaltungen frei. Mehr Informationen auf www.grenzlandmuseum.de/Halbjahresprogramm.html

Von Stefan Kirchhoff

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