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Duderstadt Schnelles Internet für 920 Haushalte
Die Region Duderstadt Schnelles Internet für 920 Haushalte
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00:19 25.09.2017
Mit einem symbolischen Knopfdruck wird in Brochthausen der Breitbandausbau besiegelt. Quelle: Hinzmann
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Brochthausen

Die Deutsche Telekom hat den Breitbandausbau im Stadtgebiet Duderstadt abgeschlossen. Als letzte der 15 Ortsteile haben die Bergdörfer Brochthausen und Hilkerode den Zugang zum schnellen Internet erhalten, ebenso Teile der ebenfalls zum Vorwahlnetz 05529 gehörenden Orte Rhumspringe und Rüdershausen.

Mit einem symbolischen Knopfdruck vor dem Verteiler in der Brochthäuser Straße begann am Freitagnachmittag das neue Kommunikationszeitalter für 270 Haushalte in diesem Bergdorf und 470 Haushalte in Hilkerode sowie 180 weitere in den benachbarten Orten der Samtgemeinde Gieboldehausen. Ausgangspunkt für die notwendigen Arbeiten war die Vermittlungsstelle in Rhumspringe.

Die Telekom hat von dort acht Kilometer Glasfaser verlegt, berichtete Projektleiter Thomas Gerlach. Es seien sechs Verteiler aufgestellt, jeweils zwei in Brochthausen und Hilkerode, und mit neuer Technik aufgerüstet worden.

Für den Breitbandausbau seien auch Tiefbauarbeiten notwendig gewesen. In die frei gelegten Bereiche seien zwei Rohre mit einem Durchmesser von 40 Zentimeter gelegt worden. In eins der Rohre seien sieben kleine Speednet-Röhrchen hineingezogen, in wiederum eins davon komme das Glasfaserkabel. Darüber werde die Technik im Verteilerschrank angetrieben. Von den Multifunktionsgehäusen führen die bestehenden Kupferkabel zu den Haushalten.

Auffahrt zur Datenautobahn für vier Orte

„Wir freuen uns, dass es so weit ist: Rhumspringe, Rüdershausen, Hilkerode und Brochthausen haben eine Auffahrt zur Datenautobahn“, sagte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Die Gemeinden zählten nun zu den schnellsten Internet-Orten in Deutschland. Dies sei „Ankunft in der Zukunft“. Die Gemeinden würden damit als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver.

Nolte erinnerte daran, dass es ein „unendlich langer Wunsch“ gewesen sei, schnelle Netze zu bekommen. Der Bürgermeister erneuerte den Wunsch, „eine ganze Stadt auch in einen Vorwahlbereich hineinzubekommen“. „Wir sind hier einen ganz kräftigen Schritt gegangen“, betonte Ortsbürgermeister und stellvertretender Landrat Lothar Koch (CDU). Er dankte allen, „die das möglich gemacht haben“.

„Wenn der Kunde einen schnelleren Anschluss haben möchte, muss er aktiv werden und ihn entsprechend ändern lassen“, betonte Jens Göppert, Regio-Manager der Deutschen Telekom. Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen wolle, könne sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen, betonte Göppert. Er verwies darauf, dass Mitarbeiter von Vermarktungsfirmen, die im Auftrag der Telekom tätig seien, potenzielle Kunde zu Hause besuchen. Im neuen Netz seien Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gelte auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Hinzu kämen Anwendungen wie Smart home, um das Haus sicher zu machen.

„Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde und beim Hochladen auf bis zu 40 Megabit“, berichtete der Regio-Manager. Die nächste Technik stehe „schon in den Startlöchern“ und nenne sich Super-Vectoring. Damit seien Bandbreiten bis zu 250 Megabit pro Sekunde möglich, ohne dass am Netz Veränderungen notwendig seien oder Straßen aufgerissen werden müssten. “Wir planen das ab 2018“, berichtete Göppert.

Mehr Dienste und höhere Upload-Geschwindigkeit

Der Kunde könne damit noch mehr Dienste nutzen, außerdem habe er eine höhere Upload-Geschwindigkeit. In Labors gebe es Versuche, die zum Ziel hätten, Gigabit-Geschwindigkeiten bis in einen „gewissen Umkreis der Verteiler“ zu liefern. Göppert erinnerte daran, dass es die ersten Gespräche zum Breitbandausbau im Bereich der Stadt Duderstadt im Januar 2016 gegeben habe, vorab sei das Sondergebiet Nesselröden“ Ende 2015 in Betrieb genommen worden.

Von Axel Artmann

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