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Duderstadt Licht und Klang fasziniert Besucher in Duderstädter Basilika
Die Region Duderstadt Licht und Klang fasziniert Besucher in Duderstädter Basilika
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13:48 04.11.2018
Die Licht- und Klangkünstler Roland Bauer, Peter-Paul König und Peter Kücking beschäftigen sich in einer Kunstaktion in der Basilika St. Cyriakus mit „SegensOrten“. Quelle: Niklas Richter
Duderstadt

Die Installation mit Namen „SegensOrte“ bestand aus fünf einzelnen Inszenierungen, die parallel abliefen. Besucher konnten sich frei in der Kirche bewegen und sich die sogenannten Segensorte betrachten. Im zentralen Kirchenschiff lief die Hauptinstallation ab. In Nischen und im hinteren Teil des Gebäudes waren die vier Segensorte zu finden. Zur musikalischen Untermalung waren der Regionalkantor Paul Heggemann an der Orgel und der Saxofonist Jan Monazahian zu hören.

Nach der Begrüßung durch Propst Bernd Galluschke und das Organisationsteam begann die aufwendige Licht- und Klanginszenierung. „Die Hauptinstallation beginnt mit der Verheißung des gelobten Landes und entfaltet sich in der Spannung aus Segensversprechen und erlebter Leidenserfahrung“, so beschrieben die Organisatoren ihre Inszenierung. Die verschiedenen Stimmungen erreichten die Künstler durch die Projektion von Bildern, die farbige Beleuchtung einzelner Teile der Kirche und durch das Abspielen von Musik und Klangelementen.

Die Licht- und Klangkünstler Roland Bauer, Peter-Paul König und Peter Kücking haben die Inszenierung „SegensOrte“ in der St.-Cyriakus Basilika in Duderstadt aufgeführt.

Zu hören waren unter anderem biblische Zitate, eingesprochen von den Schauspielern Christiane Hagedorn und Johann Schibli aus Münster. Für sichtliche Faszination beim Publikum sorgte eine Laser-Inszenierung auf halber Höhe des Kirchenschiffs. Sie zeigte eine sich langsam ausbreitende Wolke in bläulichem Licht. Die Darstellung wirkte plastisch – wie eine holographische Projektion.

Wer eine Pause von der spannenden Inszenierung brauchte, konnte sich zu einem der vier anderen Segensorte zurückziehen. Bei diesen war zum Beispiel das sogenanntes „Segensgewand“ aus dem Mönchehausmuseum zu sehen. Außerdem gab es einen ruhigen Bereich mit Meeresrauschen und Marienschrein.

Für die fünf Inszenierungen seien neun Dia-Projektoren, vier Beamer und ein Lasergerät, sowie Scheinwerfer und Lautsprecher notwendig gewesen, erklärte der Mitorganisator König. Diese würden zum Teil durch Computersysteme gesteuert und zum Teil durch die Organisatoren bedient. Die Planung habe ein dreiviertel Jahr gedauert, der Aufbau in der Kirche etwa vier Tage. „Wir machen das aus Leidenschaft“, sagte König. Mit Licht und Klang ließen sich viele Emotionen transportieren – sowohl Zerrissenheit und Verzweiflung, wie in „Exodus“, als auch Ruhe und Geborgenheit, wie es sie in den Segensorten gebe.

Von Max Brasch

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