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Duderstadt Segensbank vor Rathaus aufgestellt
Die Region Duderstadt Segensbank vor Rathaus aufgestellt
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00:23 12.05.2018
Bank-Premiere mit Superintendent Volkmar Keil, Bürgermeister Wolfgang Nolte, Günter Reimann, Propst Bernd Galluschke (hintere Reihe v.l.) und dem Brautpaar Johannes Roger Hanses und Stephanie Hanses.         Quelle: Art
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Duderstadt

Die Segensbank solle die Möglichkeit bieten, dass Menschen zueinander finden und ein Austausch geschehe, „was für sie an Segen in ihrem Leben passiert“, sagte Propst Bernd Galluschke. Es solle ein Bank von Bürgern für Bürger sein, ein „Ort der Ermutigung“ und „einfach ein Ort, der einem gut tut“. Galluschke: „Wir möchten diese Bänke gerne vervielfachen, dass sie an vielen Orten stehen und Menschen ins Gespräch kommen und sich nicht mehr alleine fühlen.“

Lob für faszinierendes Projekt

„Das Projekt Segensorte finde ich eines der faszinierendsten Projekte, die ich in der letzten Zeit erlebt habe und ich bin sehr dankbar, an diesem Projekt ein Stück auch teilhaben zu können“, sagte Superintendent Volkmar Keil. Seit dieses Projekt ins Leben gerufen worden sei, „hat man entdeckt, dass es unendlich viel Segen in der Welt gibt“. Keil: „Auf einmal sieht die Welt schon ganz anders aus, viel freundlicher und viel heller“. Das Projekt biete die Chance, „auch zu erkennen, dass unser Gott etwas dazu beiträgt, dass wir gesegnet in der Stadt durch das Leben gehen.“ Er wünschte allen Beteiligten, dass von der Bank und von diesem Projekt „noch ganz, ganz viel Segen ausgeht und der Blick auf unsere Welt ein bisschen heller wird“.

Die ersten Benutzer der Segensbank waren Johannes Roger Hanses und Stephanie Hanses, die am Mittwoch geheiratet haben. „Es ist für uns eine große, große Ehre als erstes diese Segensbank zu besetzen“, sagte der Ehemann. Er hoffe, „dass der kleine Ort ausstrahlt und noch viele Menschen erleben dürfen, was Segen bedeutet, nämlich sich wirklich gesegnet und angenommen fühlen.“

Bürgertreff

„Traumhaft“, sagte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Er dankte allen Beteiligten für die Idee und deren Umsetzung. „Wir wollen uns bemühen, die wir auf Zeit Verantwortung tragen, dass auch das Rathaus ein Segensort ist“, sagte Nolte, der Beifall für diese Ankündigung erhielt.

Der Duderstädter Günter Reimann bezeichnete den Segensort als Bürgertreff. Dort könnten führende Repräsentanten aus Politik und Verwaltung, Kindergärten, Krankenkassen von Geldinstituten, aus Handwerk, Handel, Industrie und Landwirtschaft zu vorgegebenen Zeiten ohne Terminvereinbarung mit Bürgern sprechen. „Ich hoffe, dass der Bürgertreff vielfältig angenommen wird.“

St.-Ursula-Schüler bemalen Bank

Das Projekt Segensorte wurde vom Bistum Hildesheim zusammen mit den Dekanaten Göttingen und Untereichsfeld in Zusammenarbeit mit dem evangelischen Kirchenkreis Harzer Land auf den Weg gebracht. Das von einer Tischlerei in Ferna gestaltete und der Pfarrgemeinde St. Cyriakus finanzierte Sitzmöbel sei von Schülern der Integrierten Gesamtschule St. Ursula farblich gestaltet wurden, berichtete Galluschke. Jeden Mittwoch würden Repräsentanten der Duderstädter Projektgruppe „Segensorte“ von 11 bis 12 Uhr als Ansprechpartner vor Ort sein, kündigte der Propst an.

Von Axel Artmann

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